Übernachtung, Chili Sin Carne und Waldmonologe | Bushcraft Overnighter #18

Es geht mal wieder raus in den Wald zum Übernachten. ENDLICH! Ich teste auch wieder ein paar Sachen aus, da ich mir im Dezember vom Weihnachtsgeld ja ein wenig was an Ausrüstung gekauft habe, um auch mal leicht(er) unterwegs sein zu können. Gekocht wird natürlich auch, diesmal unfreiwillig vegetarisch – Chili Sin Carne. ⛔WERBUNG (Warum? Das lest ihr unten)⛔

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Nacht am See (und Tortellini mit Tomaten Sauce) | Bushcraft Overnighter #15

Es muss nicht immer in die Ferne gehen. Diesmal habe ich mir einen Platz ganz in der Nähe ausgesucht und es war fantastisch, aber seht selbst 🙂 Gekocht wird auch wieder und zwar gibt es Tortellini mit Tomaten Soße und Cabanossi 🙂

Bushcraft Tour mit Linseneintopf | Bushcraft Overnighter #13

 

Bei dieser Bushcraft Tour wird gekocht und zwar gibt es leckeren Linseneintopf, frisch zubereitet und zum nachmachen 🙂

Hitze, Harz, Gewitter! Bushcraft Sommer Tour | Bushcraft Overnighter #11

Kommt mit auf eine sommerliche Bushcraft Tour mit Overnighter und Gewittersturm im Harz.

Trapper Tour Unterwegs mit Bedroll und Wolldecke – Bushcraft Tour (English Subs)

Ich habe mal wieder die Zeit nutzen können und war mit meiner selbstgemachten Bedroll und Wolldecke im Wald unterwegs und zwar als erfolgloser Trapper 🙂 Ich habe also nur natürliche Ausrüstung dabei und meine Lichtquelle ist eine kleine Kerze – daher gehe ich mit dem Wald gemeinsam schlafen. Ich habe also so wenig Technik dabei wie möglich. Wenn ihr mögt, seid ihr herzlich eingeladen mitzukommen.

Walkloden und gewachste Baumwolle als Schlafsack

Ein neuer Teil aus meiner Natural Bushcraft Reihe. Da ich nicht so der Freund von Schlafsäcken bin wie ihr wisst, habe ich mir kurzerhand diese erste Version selbst genäht. Zum einen wollte ich gerne einen Schlafsack haben, der komplett aus natürlichen Materialien besteht und zudem noch als Biwaksack fungiert und zum anderen wollte ich einfach einen, der mir genug Platz bietet. Dies ist nun mein Natural Bushcraft Schlafsack 1.0 :)=

Der R-Wert einer Isomatte

Was ist der R-Wert?

Jetzt wird es langsam aber sicher merklich kälter und damit wird auch die Isolation nach unten hin immer wichtiger. Hier soll es jetzt gar nicht darum gehen, welche Iso Matte die beste ist, sondern darum, woran man erkennt, welche Iso Matte überhaupt geeignet ist.

Um zu erkennen, welche Iso-Matte die für die angepeilten Temperaturen richtige ist, muss man sich an dem R-Wert halten. Dieser Wert bestimmt den Wärmedurchgangswiderstand. Wie der Name also sagt, bestimmt er, wie sehr das jeweilige Material isoliert/dämmt.

Der R-Wert einer Iso-Matte hängt dabei von mehrern Faktoren ab, u.a. dicke und Material. Eine 0,5cm Evazote hat einen geringeren R-Wert als eine 1,5cm Evazote. Das ist einfach und leuchtet ein. Doch wie verhält sich eine 1,5cm Evazote zu einer einfachen 3cm Luftmatte? Und genau hier kommt eben der R-Wert ins Spiel, weil man anhand dieses Wertes alle Matten direkt miteinander vergleichen kann.

Statt euch jetzt die Formel zur Berechnung zu nennen, hier eine kleine Übersicht samt ein paar Tipps:

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Evazote versus Luftmatte

Evazote oder Luftmatte, eine Geschichte voller Missverständnisse 🙂

Für mich persönlich beginnt nun die Wandersaison endlich wieder und mit der sinkenden Temperatur in der Nacht steigt auch die Notwendigkeit einer guten Isomatte. Mittlerweile dürfte es sich wohl schon rumgesprochen haben, dass die Isolation von unten beim Liegen auf dem Boden noch wichtiger ist, als die Isolation durch einen Schlafsack. Von unten kommt die Kälte gekrochen sagt man und das stimmt genau so.

Daher sollte man sich überlegen, welche Matte man haben möchte.

Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Arten. Einmal die Schaumstoff Evazote Matten und die Luftmatten.

Im folgenden will ich jeweils auf ihre Vor- und auf ihre Nachteile eingehen.

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Zu viel Zeit draußen?

Zu viel Zeit? Eigentlich ja ein eher seltenes Problem, aber für den ein oder anderen vielleicht schon.

Je geübter man ist, desto schneller hat man sein Lager aufgebaut und manchmal muss man auch einfach improvisieren was die Pläne umwirft und verändert. So oder so kann es vorkommen, dass man viel früher mit allem fertig ist als ursprünglich geplant. Das Essen ist bereits zubereitet, aber es ist noch viel zu früh, um sich schlafen zu legen. Man hat einfach Zeit über.

Was dann?

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Der richtige Schlafplatz

Der richtige Schlafplatz will wohl gewählt sein, damit man dann auch wirklich eine gemütliche Nacht hat.

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In der Regel sollte man sich einen gut geschützten Platz suchen, der einen nicht auf den Präsentierteller setzt, denn das trägt zur Unruhe in der Nacht bei, weil man sich nicht geborgen fühlt. Das passiert automatisch, weil der Körper instinktiv Wachsam bleiben will. Selbst wenn man sehr müde ist, wird man nicht so erholsam schlafen, wie an einem Ort, wo man sich geborgen fühlt.

Selbst bei schönem Wetter sollte man sich ein Dach über den Kopf spannen, sprich ein Tarp oder aber ein Zelt aufbauen. Ein Zelt bedeutet für viele automatisch Geborgenheit, andere, wie ich, fühlen sich dadurch eher eingesperrt, weil der Blick nach draußen genommen wird. Das ist aber Geschmackssache. Ganz ohne ein Dach über den Kopf kann man eher selten schlafen. Wenn man sich wirklich sicher sein kann, dass das Wetter stabil bleibt, dann kann man gut darauf verzichten, denn es ist eine tolle Erfahrung ohne Dach über den Kopf zu schlafen. Leider war das bisher aber nur selten, um genau zu sein, nur ein einziges Mal möglich.

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Campingplatz Reykjavik

Campingplatz Reykjavik

Da ich bereits auf dem Campingplatz Reykjavik war und es den einen oder anderen vielleicht interessiert, möchte ich gerne etwas davon erzählen. Wenn man auf Island wandern möchte, wird man meistens hier starten, um sich von dem Flug zu erholen oder seine weitere Reise nochmal zu planen und sich mit Vorräten zu versorgen. Natürlich kann man auch ein Hotel nehmen oder die Jugendherberge (sieht man auf dem oberen Bild recht deutlich) nutzen, aber hier kann man bereits frische Luft schnappen 🙂

Der Campingplatz Reykjavik ist rund um die Uhr geöffnet und wie man ihn sich wünscht. Ich muss dazu sagen, ich bin eigentlich kein Freund von Campingplätzen und wenn man die Option des „freien schlafens“ hat, wähle ich immer die, aber hier habe ich mich tatsächlich richtig wohl gefühlt.

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Draußen übernachten erlaubt?

Draußen übernachten erlaubt?

Darauf ein klares Jein. Dies soll hier nur ein ganz allgemeiner Artikel zu diesem Thema sein, denn ich möchte es möglichst simpel halten und nicht anfangen mit Paragraphen um mich zu werfen.

Es ist grundsätzlich verboten im Wald, ohne gesonderte Genehmigung, in einem festen Unterschlupf bspw. Zelt, zu wohnen oder zu übernachten.

Also das Zelten auf Wald und Wiese ist verboten, das ist relativ eindeutig geregelt.

Wie sieht es aber mit einem Tarp aus?

Hier wird es schon wieder schwieriger, denn hier betritt man eine rechtliche Grauzone. Ein Biwaksack und/oder ein Tarp gelten nicht als fester Unterschlupf, demnach ist das Übernachten darin grundsätzlich nicht verboten, da nicht explizit erwähnt. Des weiteren ist das Ruhen in der Natur ebenfalls erlaubt. Wo fängt jetzt aber das Schlafen an und wo hört das Ruhen auf? Ebenfalls so eine schwammige Grauzone.

Ein weiterer Punkt ist die eigene Sicherheit. Wenn Müdigkeit und Erschöpfung einen dazu „zwingen“ an Ort und Stelle zu bleiben, darf man nicht verscheucht werden, wenn dieses die Gesundheit beeinträchtigen könnte.

Grundsätzlich und bei Privatbesitz sowieso, kann man aber dazu aufgefordert werden sein „Lager“ abzubrechen und den Wald zu verlassen, dessen sollte man sich bewusst sein.

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Der richtige Schlafsack – Kunstfaser oder Daunen

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Das ist wieder so ein Thema, dass einer Religion gleicht. So weit muss man es aber gar nicht erst kommen lassen, denn es gibt ganz klare Unterschiede, klare Vor- und auch Nachteile. Am Ende des Tages entscheidet immer der eigene Geschmack, aber es gibt durchaus Ausrüstung die besser zu den eigenen Anforderungen passt, als andere.

Ich selber, das will ich gleich dazu sagen, bin ein Verfechter von Kunstfaser. Verfechter ist da vielleicht viel gesagt, aber wenn ich mich im Moment entscheiden müsste, würde ich mich immer für den Kufa Sack entscheiden. Die Vorteile von einem solchen Schlafsack scheinen für mich einfach besser zu passen. Das mag nicht immer so bleiben, bisher war es aber der Fall. Ich habe deswegen selber nie einen Daunen Sack besessen, weswegen ich hier nur faktische Unterschiede aufzeigen kann und keine subjektiv, sprich gefühlten Unterschiede bestätigen oder widerlegen werde.

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Wie viel Wasser braucht man?

Es gibt ja so einige Tabellen dazu, wie viel man trinken soll. Bei meinem Alter und Gewicht beispielsweise wären das 3,3 Liter, wobei es hier um Essen und Trinken geht, denn man nimmt ja auch über die Nahrung Flüssigkeit auf. Meist 600-1000ml werden am Tag über die Nahrung aufgenommen. Bleiben also noch 2,3 bis 2,7 Liter, die ich über den Tag verteilt in flüssiger Form zu mir nehmen müsste. Das kommt eigentlich ganz gut hin, auch wenn ich ehrlicherweise zugeben muss, dass ich das nicht immer schaffe.

Wie viel Wasser braucht man also? Im Zweifel kann man sagen, man braucht (fast) immer mehr Wasser, als man glaubt/trinkt. Nun ist es aber so, dass der Körper Wasser nicht direkt speichern kann. Es nutzt also nichts, sich am Morgen 3 Liter Wasser einzuverleiben, um damit seinen Tagesbedarf zu decken – so wird das nicht funktionieren. Die Wasserzufuhr muss über den Tag verteilt erfolgen.

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Wandern mit der Freundin

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Zunächst einmal, bevor ich Ärger bekomme, will ich hier keinem Klischee auferliegen oder die Meinung unterstützen, dass Outdoor Tätigkeiten inkl. dem Nächtigen unter freiem Himmel reine Männersache wäre. Das ist quatsch. Ich weiß, dass viele Frauen genauso Outdoor aktiv sind und wenig Scheu haben draußen zu übernachten wie Männer. Und ich weiß das viele Männer diese Scheu haben, wie viele Frauen sie eben auch haben. Ich würde hier nicht sagen, dass dies eine Geschlechterspezifische Angelegenheit ist, sondern eine rein menschliche – es gibt Solche und Solche, solche die es mögen, solche die es nicht mögen!

Jetzt wo das geklärt ist, will ich zum Sinn des Artikels kommen.

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