3 Wandertage durch den Frühlings Harz

Meine Freundin und ich waren wieder auf Trekking Tour im Harz. Drei Tage viel viel Natur und schönes Wetter 🙂

Waldläufer Kaffee – Schnell und einfach #2

Ich liebe Kaffee und so darf er natürlich auch auf Tour nicht fehlen. Dabei habe ich über die Jahre hinweg zig verschiedene Zubereitungsarten ausgetestet aber am Ende und und bleibt der Waldläufer Kaffee mein Favorit 🙂

Winterliche Trekking Tour – 4 Tage durch den Harz (unmittelbar vor Sturmtief Friederike)

Eine winterliche Wanderung durch den Harz. 4 Tage waren wir unterwegs. Gerade als das Sturmtief Friederike den Harz erreicht hat, sind wir abgereist.

Experimentieren?

Der Wunsch zu experimentieren steht eigentlich ein wenig dem Minimalismus im Widerspruch, denn um zu experimentieren, braucht es halt auch manchmal Ausrüstung, die man noch nicht hat. So versuche ich gerade mit Naturmaterialien zu arbeiten und baue mir ein Setting daraus auf. Das heißt aber auch, dass ich mir Dinge hole, für Zwecke, für die ich bereits Ausrüstung haben. Beispielsweise Eine Wolldecke statt eines Schlafsackes etc.

So könnte man auf der einen Seite sagen, dass das als Minimalist unsinnig wäre, aber auf der anderen Seite steht eben genau dieser Gedanke, dieses mit ganz einfachen und wenigen (nur leider nicht leichten) Mitteln unterwegs sein im Fokus. Aber eine Treckingtour würde ich mit der Wolldecke und Co nicht machen wollen, da bevorzuge ich meinen Schlafsack.

Continue reading „Experimentieren?“

Outdoor Gefahren: Erfrierungen

Ich möchte diese kleine Reihe gerne fortsetzen und nachdem ich ja schonmal ein paar Zeilen zu der Gefahr durch Unterkühlung schrieb, möchte ich auch die Erfrierungen nicht außer acht lassen.

Oft gehen Erfrierungen einher mit der Unterkühlung. Erfrierungen entstehen meist durch lokale Einwirkung von Kälte, ohne das dabei insgesamt die Körpertemperatur fällt (zumindest nicht zwingend). Die vom Kern entfernten Bereiche des Körper sind dabei am stärksten gefährdet. Das sind neben Fingern und Zehen auch die Nase und Ohren. Grundsätzlich kann aber alles betroffen sein was der Kälte am intensivsten ausgesetzt wird.

Es gibt vier Grade einer Erfrierung:

Continue reading „Outdoor Gefahren: Erfrierungen“

Draumr baby, Draumr…

Ein Post zuvor habe ich ja die Draumr in einem Video vorgestellt. Wer es ganz bis zum Schluss gesehen hat, konnte im Abspann lesen, dass ich mich von der Draumr getrennt habe.

Ich möchte in diesem kleinen Artikel nochmal zusammenfassen, warum.

Die Idee die hinter der Draumr steckt ist großartig – waagerechtes liegen in einer Hängematte und dadurch ein Gewinn an Komfort und Erholungsqualität, aber…

Continue reading „Draumr baby, Draumr…“

Was man durch Bushcraft alles lernt

Durch das Bushcraften lernt man eine ganze Menge und zwar nicht nur handwerkliches, auch mental….

Ich werde immer wieder gefragt, warum ich mich auf Outdoor Touren begebe, vor allem auf diese Art von Touren die C und ich favorisieren und einem meistens das ein oder andere abverlangen. Es gibt natürlich unzählige Gründe dafür, das fängt damit an, dass ich gerne draußen bin, geht über die Tatsache, es es für mich psychischer Wellnessurlaub ist (allerdings kein physischer ^^) und endet noch lange nicht bei der weiteren Tatsache, das man so einiges lernt.

Genau um letzteres soll sich dieser Artikel drehen, denn die wenigsten können sich vorstellen, was es ist das man lernt. Typischerweise kommt dann das „Feuer machen“ und „Zelt aufbauen“ an erster Stelle. Das ich weder das eine noch das andere auf den Touren mache ist den wenigsten bewusst. Damit hört das Verständnis vieler (zum Glück nicht aller) meistens auf und es folgen scherzhafte Kommentare wie „Regen ist nass“ oder „Rucksack ist schwer“. Meistens reagiere ich mit einem Lächeln und stelle jede weitere Erklärung ein, das wäre verschwendete Zeit. Aufgeschlosseneren Menschen erkläre ich gerne was ich meine, vielleicht kann ich ja den ein oder anderen animieren es selber einmal zu testen.

Ganz vorne steht natürlich die Kombination all dieser gemachten Erfahrungen, die einen prägen und in vielen Situationen auch helfen können (bspw. durch die gewonnene psychische Stärke, die erlernte Disziplin, das Wertschätzen, die Neugier etc.), doch ich möchte hier eher auf ein paar einzelne Aspekte eingehen.

Continue reading „Was man durch Bushcraft alles lernt“

Outdoor Nahrung

Essen gibt es viel, aber welches Essen ist auch Outdoor tauglich? vor allem wenn man leicht und lange unterwegs sein möchte?

Outdoor Nahrung – Eine Geschichte voller Missverständnisse und Probleme. Ich war lange Zeit auf der Suche nach idealen Nahrungsmitteln für jegliche Art von Tour. Die Ansprüche waren hoch, denn es sollten mehrere Punkte erfüllt werden.

Das Volumen durfte nicht zu groß sein, sonst bekommt man bei einer mehrtätigen Tour schnell Probleme alles unter zu bekommen oder braucht schlicht einen sehr großen Rucksack. Der nächste Punkt war dann natürlich das Gewicht. Volumen und Gewicht hängen ja nicht immer zusammen. Das Gewicht durfte auch nicht zu hoch sein, man muss es schließlich tragen. Auch wenn es zu den Verbrauchsgütern zählt, zumindest am ersten Tag muss man das volle Gewicht schleppen und dann wird es eben langsam weniger. Es musste natürlich sehr nahrhaft sein, denn bei einer richtigen Trecking Tour verbrennt man Unmengen an Kalorien und die sollte man natürlich so weit es möglich ist decken. Die Nährstoffbilanz muss auch stimmen, denn nur Kalorien machens auch nicht, man muss den Körper schon mit allem versorgen was er braucht. Schmecken sollte es natürlich auch soweit und die Zubereitung weder viel Müll noch viel Arbeit machen. Bei unserer Art Tour brauchen wir wirklich die Zeit für das Bewältigen der Tour und das Essen ist mehr oder minder wie das Tanken für das Auto. Sicherlich ist mit der Schokolade ein wenig Seelennahrung dabei, aber primär ist es da, um unsere Energie wieder herzustellen.

Continue reading „Outdoor Nahrung“

Sommertour im Oktober – Reisebericht Teil 2

Ein kleiner Reisebericht zu einer fantastischen Wander Bushcraft Tour durch das Harz Gebiet…

Sommertour

…wir sind beides Frühaufsteher, zumindest wenn wir draußen sind, so waren wir einige Stunden vor Sonnenaufgang bereits aufgestanden, hatten also Zeit. Dieser Tag hatte tatsächlich zwei Ziele. Zum einen wollte ich die letzte Nacht gerne auf dem Brocken verbringen (ich mag den Brocken unheimlich gerne) zum anderen wollten wir beide gerne den heutigen Sonnenaufgang von der großen Zeterklippe aus sehen. Wir wussten nicht, wie sie aussah, doch da sie auf einer Höhe von deutlich über 900 Metern liegt, sollte die Aussicht gut sein. Da wir aber eben noch reichlich Zeit hatten, blieben wir eine ganze Weile an dem Feuer sitzen, ich drehte mir eine Zigarette, trank meinen Kaffee und genoss den Moment…

Der komplette Bericht zu der Sommertour im Oktober ist hier zu finden.

Sommertour im Oktober Reisebericht Teil 1

Ein kleiner Reisebericht zu einer fantastischen Wander Bushcraft Tour durch das Harz Gebiet…

2012-10-20_10-59-51_11

….dies sollte aber mit die beste Tour werden, die mein Kumpel C und ich jemals gemacht haben, wenn nicht sogar die beste! Die Sommertour im Oktober und die einzige andere Tour die da mithalten könnte wäre Schottland gewesen, doch dank der Millionen Midgets (siehe Reisebericht „Zwei gegen Millionen“) hatte die Schottland Tour einen gewissen Beigeschmack und Midgets schmecken bitter!

Diese Oktober Tour gingen wir ein bisschen anders an als alle bisherigen Touren und ich glaube nicht, dass wir an dieser Herangehensweise nochmal etwas ändern werden. Wir planten weniger!! Wir überlegten uns einen Startpunkt und von dort aus würde sich der Weg zeigen. Anhand der Karte würde man schauen, wo in der Nähe es interessante Punkte gab die man gerne sehen würde und danach läuft man dann. Es gab keinen festen Schlafplatz, der würde sich halt finden müssen, so gab es also auch keine „to do“ Liste, keinen Zeitplan, sondern wirklich absolute Freiheit. Warum wir dass nicht schon früher so gemacht, sondern immer ein feste Route hatten ist mir jetzt fast ein Rätsel! Diesmal fuhren wir auch nicht am Samstag Morgen los, sondern bereits Freitag Abend (daher erstmal viel Text und dann die ersten Bilder ^^ der erste Teil der Wanderung war ja dunkel), nach Dienstschluss, also 19 Uhr. Der Gedanke dahinter war der, dass man sich sobald man angekommen ist schnell einen Schlafplatz sucht, übernachtet und dann den gesamten Samstag wandern kann, ebenso den gesamten Sonntag und wir hatten uns den Montag noch frei genommen, so dass wir auch noch den halben Montag nutzen könnten……

Der komplette Bericht ist hier zu finden.

West Highland Way Teil 3

Teil 3 von dem Reisebericht der euch den West Highland Way entlang führt.

Unbenannt

Und hier nun der 3 Teil des Reiseberichts zu dem West Highland Way.

Der komplette 3. Bericht ist HIER zu finden.

Viel Spaß mit dem Reisebericht. Es ist auch schon der letzte von der Tour.

West Highland Way Teil 2

Teil 2 von dem Reisebericht der euch den West Highland Way entlang führt.

2012-06-24_13-56-14_585 Blog
West Highland Way

Hier folgt nun der zweite Teil des Reiseberichtes zum West Highland Way. Ihr findet den Bericht direkt HIER

Dies ist der zweite von drei Teilen, in denen ich unsere Reise mit euch teile. Es war eine nicht ganz reibungslos verlaufende Wanderung, sondern wurde letztlich zu einer Art Extremerfahrung. Auf der einen Seite hätte man darauf verzichten können, aber auf der anderen Seite hat sie einen auch geprägt und viel beigebracht, aber lest selbst 🙂

Wenn ihr Fragen zum West Highland Way habt, dann schreibt mich gerne an. Ich werde versuchen sie alle zu beantworten 🙂

In diesem Sinne

West Highland Way Teil 1

Teil 1 von dem Reisebericht der euch den West Highland Way entlang führt.

2012-06-23_18-47-03_964
West Highland Way (WHW)

Hier ist endlich der erste Teil des Reiseberichtes zum West Highland Way in Schottland. Wenn ihr HIER klickt, dann landet ihr direkt dort. Dies ist der erste von drei Teilen, in denen ich unsere Reise mit euch teile. Es war eine nicht ganz reibungslos verlaufende Wanderung, sondern wurde letztlich zu einer Art Extremerfahrung. Auf der einen Seite hätte man darauf verzichten können, aber auf der anderen Seite hat sie einen auch geprägt und viel beigebracht, aber lest selbst 🙂

Wenn ihr Fragen zum West Highland Way habt, dann schreibt mich gerne an. Ich werde versuchen sie alle zu beantworten 🙂

In diesem Sinne

West Highland Way – Reisevorbereitung

Bald geht es nach Schottland, der West Highland Way soll es sein. Lest hier von meiner Reisevorbereitung….

Mittlerweile haben wir die Tour, den West Highland Way entland, schon hinter uns gebracht und sie kam gänzlich anders als gedacht. Bevor ich nun aber den Reisebericht schreibe, ich lasse ganz gerne ein wenig Zeit verstreichen bis ich mich daran setze und mich zurück erinnere, möchte ich  hier ein wenig von der Reisevorbereitung erzählen, die sich mehrfach zerschlagen und verändert hat um letztlich wieder dahingehend zurückzukehren wo man begann „keep it simple“. Sollte mir als Minimalist dies eigentlich ein grundsätzlicher Leitspruch sein, war das stellenweise leider in Vergessenheit geraten. Neue Ideen keimten auf was man doch noch alles machen könnte, Präventionsmaßnahmen wurden erdacht um Herr jeder Lage zu werden, Dinge wurden vergessen und falsch kalkuliert. Also der ganz normale Wahnsinn vor einer Reise.

Wir haben exakt 160 Tage vor dem Tag x den Flug gebucht und dadurch noch einen günstigen Preis erwischt. Der Flug ging direkt von Bremen aus nach Glasgow, von dort aus mussten wir dann irgendwie nach Milngavie kommen, was via Bus/Taxi nicht das Problem sein sollte und dann ging es schließlich los. Ich war wirklich froh, als alle Reiseformalitäten hinter einem lagen, denn dass sind alles Dinge, die mich stören. Hier anstellen, dort einen Zettel holen, dort anstellen und so weiter. Ich freute mich von Anfang an auf den Start, alles andere war nur die zu erledigende Pflicht. Für mich war es das erste Mal, dass ich mit dem Flugzeug unterwegs war und so stellte sich das ganze Prozedere als wesentlich simpler dar, als ich zunächst vermutete. Zudem hatte der erste Flug etwas spannendes. Seit dem weiß ich, ich liebe es zu fliegen 🙂

Continue reading „West Highland Way – Reisevorbereitung“

Harzer Hexenxtieg – 70 Kilomter auf der Jagd nach der Hexe

Den Harzer Hexenstieg am Stück laufen, das war unser Anliegen und unser vorhaben. Lest selbst, ob uns das gelungen ist 🙂

Ich komme zwar gerade frisch aus Schottland, aber hier ist erstmal der Reisebericht zu der 70 Kilometer non Stop Tour vom März 2012.

Diesmal ging es nicht primär um Spaß und Erholung, sondern darum, den Harzer Hexenstieg non stop zu laufen! Eine sehr intensive Erfahrung!

70 Kilometer auf der Jagd nach der Hexe –

Wir fanden sie begraben unter Schnee und Eis

Es war also mal wieder an der Zeit für eine Tour, auch um die aufsteigende Ungeduld zu besänftigen die durch die ständig näher rückende Abreise nach Schottland aufkam. Wenn man schon nicht sofort in Richtung Highlands aufbrechen konnte, dann wollten wir zumindest noch eine andere Tour machen, die ebenfalls Planung bedurfte und eine ziemliche Herausforderung mit sich brachte.

Das sollte die erste Tour werden, in welcher der Spaß nicht an oberste Stelle stand, ebenso wenig die Erholung oder das Genießen, diese Tour war von vorn herein darauf ausgelegt, eine eisenharte Herausforderung zu sein und das war sie auch. Unser Ziel, den Harzer Hexenstieg non Stop zu laufen. Unser Zeitfenster lag bei 29 Stunden die wir Zeit hatten. Ich hatte von Anderen gelesen, die den Weg in 24 Stunden gelaufen sind, also warum nicht? Da es sich im Gegensatz zu unseren sonstigen Touren nicht um einen Rundkurs handelte, nahmen wir den Zug um nach Osterode zu kommen. Die Fahrt dauerte etwa 5 Stunden und keiner von uns wollte noch länger sitzen müssen, als wir endlich in Osterode angekommen waren. Eine Rückfahrt mit dem Zug finde ich in Ordnung, aber die Hinfahrt ist und bleibt einfach lästig. Man scheint nicht so recht vorwärts zu kommen, außerdem sitzt man die ganze Zeit passiv herum.

Die Blicke der anderen Passagiere hafteten natürlich auf uns, als wären wir eine besondere Spezies in einem Zoo, die sich nur selten zeigt. Natürlich waren wir in unseren Outdoor Klamotten unterwegs und dass ist nicht der übliche Dresscode im Zug, zudem hatte das ein oder andere Kleidungsstück schon so einiges mitgemacht und war nicht mehr in der besten Verfassung. Noch heile, noch tragbar, aber mit deutlichen Gebrauchsspuren. Vor allem meine Hose war auf Wadenhöhe ein klein wenig eingerissen, und auf den Oberschenkeln war die Hose komplett ausgeblichen, zu viel Sonne hatte bei den anderen Touren darauf eingewirkt. So war von dem Oliv nichts mehr übrig und es wurde eher eine Mischung aus hellbraun und dunkelgelb. Nicht unbedingt modisch, aber wir wollten ja auch nicht auf den Laufsteg, sondern in den Wald…….

Weiter geht der Reisebericht im Bereich „Outdoor inklusive Reiseberichte…“ auf dieser Seite, oder einfach hier.