Waldläufer Kaffee – Schnell und einfach #2

Ich liebe Kaffee und so darf er natürlich auch auf Tour nicht fehlen. Dabei habe ich über die Jahre hinweg zig verschiedene Zubereitungsarten ausgetestet aber am Ende und und bleibt der Waldläufer Kaffee mein Favorit 🙂

Winterliche Trekking Tour – 4 Tage durch den Harz (unmittelbar vor Sturmtief Friederike)

Eine winterliche Wanderung durch den Harz. 4 Tage waren wir unterwegs. Gerade als das Sturmtief Friederike den Harz erreicht hat, sind wir abgereist.

Experimentieren?

Der Wunsch zu experimentieren steht eigentlich ein wenig dem Minimalismus im Widerspruch, denn um zu experimentieren, braucht es halt auch manchmal Ausrüstung, die man noch nicht hat. So versuche ich gerade mit Naturmaterialien zu arbeiten und baue mir ein Setting daraus auf. Das heißt aber auch, dass ich mir Dinge hole, für Zwecke, für die ich bereits Ausrüstung haben. Beispielsweise Eine Wolldecke statt eines Schlafsackes etc.

So könnte man auf der einen Seite sagen, dass das als Minimalist unsinnig wäre, aber auf der anderen Seite steht eben genau dieser Gedanke, dieses mit ganz einfachen und wenigen (nur leider nicht leichten) Mitteln unterwegs sein im Fokus. Aber eine Treckingtour würde ich mit der Wolldecke und Co nicht machen wollen, da bevorzuge ich meinen Schlafsack.

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Outdoor Gefahren: Erfrierungen

Ich möchte diese kleine Reihe gerne fortsetzen und nachdem ich ja schonmal ein paar Zeilen zu der Gefahr durch Unterkühlung schrieb, möchte ich auch die Erfrierungen nicht außer acht lassen.

Oft gehen Erfrierungen einher mit der Unterkühlung. Erfrierungen entstehen meist durch lokale Einwirkung von Kälte, ohne das dabei insgesamt die Körpertemperatur fällt (zumindest nicht zwingend). Die vom Kern entfernten Bereiche des Körper sind dabei am stärksten gefährdet. Das sind neben Fingern und Zehen auch die Nase und Ohren. Grundsätzlich kann aber alles betroffen sein was der Kälte am intensivsten ausgesetzt wird.

Es gibt vier Grade einer Erfrierung:

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Draumr baby, Draumr…

Ein Post zuvor habe ich ja die Draumr in einem Video vorgestellt. Wer es ganz bis zum Schluss gesehen hat, konnte im Abspann lesen, dass ich mich von der Draumr getrennt habe.

Ich möchte in diesem kleinen Artikel nochmal zusammenfassen, warum.

Die Idee die hinter der Draumr steckt ist großartig – waagerechtes liegen in einer Hängematte und dadurch ein Gewinn an Komfort und Erholungsqualität, aber…

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Was man durch Bushcraft alles lernt

Durch das Bushcraften lernt man eine ganze Menge und zwar nicht nur handwerkliches, auch mental….

Ich werde immer wieder gefragt, warum ich mich auf Outdoor Touren begebe, vor allem auf diese Art von Touren die C und ich favorisieren und einem meistens das ein oder andere abverlangen. Es gibt natürlich unzählige Gründe dafür, das fängt damit an, dass ich gerne draußen bin, geht über die Tatsache, es es für mich psychischer Wellnessurlaub ist (allerdings kein physischer ^^) und endet noch lange nicht bei der weiteren Tatsache, das man so einiges lernt.

Genau um letzteres soll sich dieser Artikel drehen, denn die wenigsten können sich vorstellen, was es ist das man lernt. Typischerweise kommt dann das „Feuer machen“ und „Zelt aufbauen“ an erster Stelle. Das ich weder das eine noch das andere auf den Touren mache ist den wenigsten bewusst. Damit hört das Verständnis vieler (zum Glück nicht aller) meistens auf und es folgen scherzhafte Kommentare wie „Regen ist nass“ oder „Rucksack ist schwer“. Meistens reagiere ich mit einem Lächeln und stelle jede weitere Erklärung ein, das wäre verschwendete Zeit. Aufgeschlosseneren Menschen erkläre ich gerne was ich meine, vielleicht kann ich ja den ein oder anderen animieren es selber einmal zu testen.

Ganz vorne steht natürlich die Kombination all dieser gemachten Erfahrungen, die einen prägen und in vielen Situationen auch helfen können (bspw. durch die gewonnene psychische Stärke, die erlernte Disziplin, das Wertschätzen, die Neugier etc.), doch ich möchte hier eher auf ein paar einzelne Aspekte eingehen.

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Outdoor Nahrung

Essen gibt es viel, aber welches Essen ist auch Outdoor tauglich? vor allem wenn man leicht und lange unterwegs sein möchte?

Outdoor Nahrung – Eine Geschichte voller Missverständnisse und Probleme. Ich war lange Zeit auf der Suche nach idealen Nahrungsmitteln für jegliche Art von Tour. Die Ansprüche waren hoch, denn es sollten mehrere Punkte erfüllt werden.

Das Volumen durfte nicht zu groß sein, sonst bekommt man bei einer mehrtätigen Tour schnell Probleme alles unter zu bekommen oder braucht schlicht einen sehr großen Rucksack. Der nächste Punkt war dann natürlich das Gewicht. Volumen und Gewicht hängen ja nicht immer zusammen. Das Gewicht durfte auch nicht zu hoch sein, man muss es schließlich tragen. Auch wenn es zu den Verbrauchsgütern zählt, zumindest am ersten Tag muss man das volle Gewicht schleppen und dann wird es eben langsam weniger. Es musste natürlich sehr nahrhaft sein, denn bei einer richtigen Trecking Tour verbrennt man Unmengen an Kalorien und die sollte man natürlich so weit es möglich ist decken. Die Nährstoffbilanz muss auch stimmen, denn nur Kalorien machens auch nicht, man muss den Körper schon mit allem versorgen was er braucht. Schmecken sollte es natürlich auch soweit und die Zubereitung weder viel Müll noch viel Arbeit machen. Bei unserer Art Tour brauchen wir wirklich die Zeit für das Bewältigen der Tour und das Essen ist mehr oder minder wie das Tanken für das Auto. Sicherlich ist mit der Schokolade ein wenig Seelennahrung dabei, aber primär ist es da, um unsere Energie wieder herzustellen.

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West Highland Way – Reisevorbereitung

Bald geht es nach Schottland, der West Highland Way soll es sein. Lest hier von meiner Reisevorbereitung….

Mittlerweile haben wir die Tour, den West Highland Way entland, schon hinter uns gebracht und sie kam gänzlich anders als gedacht. Bevor ich nun aber den Reisebericht schreibe, ich lasse ganz gerne ein wenig Zeit verstreichen bis ich mich daran setze und mich zurück erinnere, möchte ich  hier ein wenig von der Reisevorbereitung erzählen, die sich mehrfach zerschlagen und verändert hat um letztlich wieder dahingehend zurückzukehren wo man begann „keep it simple“. Sollte mir als Minimalist dies eigentlich ein grundsätzlicher Leitspruch sein, war das stellenweise leider in Vergessenheit geraten. Neue Ideen keimten auf was man doch noch alles machen könnte, Präventionsmaßnahmen wurden erdacht um Herr jeder Lage zu werden, Dinge wurden vergessen und falsch kalkuliert. Also der ganz normale Wahnsinn vor einer Reise.

Wir haben exakt 160 Tage vor dem Tag x den Flug gebucht und dadurch noch einen günstigen Preis erwischt. Der Flug ging direkt von Bremen aus nach Glasgow, von dort aus mussten wir dann irgendwie nach Milngavie kommen, was via Bus/Taxi nicht das Problem sein sollte und dann ging es schließlich los. Ich war wirklich froh, als alle Reiseformalitäten hinter einem lagen, denn dass sind alles Dinge, die mich stören. Hier anstellen, dort einen Zettel holen, dort anstellen und so weiter. Ich freute mich von Anfang an auf den Start, alles andere war nur die zu erledigende Pflicht. Für mich war es das erste Mal, dass ich mit dem Flugzeug unterwegs war und so stellte sich das ganze Prozedere als wesentlich simpler dar, als ich zunächst vermutete. Zudem hatte der erste Flug etwas spannendes. Seit dem weiß ich, ich liebe es zu fliegen 🙂

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