Outdoor Gefahren: Erfrierungen

Ich möchte diese kleine Reihe gerne fortsetzen und nachdem ich ja schonmal ein paar Zeilen zu der Gefahr durch Unterkühlung schrieb, möchte ich auch die Erfrierungen nicht außer acht lassen.

Oft gehen Erfrierungen einher mit der Unterkühlung. Erfrierungen entstehen meist durch lokale Einwirkung von Kälte, ohne das dabei insgesamt die Körpertemperatur fällt (zumindest nicht zwingend). Die vom Kern entfernten Bereiche des Körper sind dabei am stärksten gefährdet. Das sind neben Fingern und Zehen auch die Nase und Ohren. Grundsätzlich kann aber alles betroffen sein was der Kälte am intensivsten ausgesetzt wird.

Es gibt vier Grade einer Erfrierung:

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Ausrüstung für den Winter

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Auch wenn viele glauben, dass der Winter sich jetzt dem Ende neigt, kann er noch einmal so richtig Fahrt aufnehmen und uns seine harte und eben vor allem kalte Seite zeigen.

Für mich endet dann bald leider die Hauptsaison des Wanderns. Ich bin am liebsten von Herbst bis zum Frühling unterwegs, weil ich lieber friere als schwitze und zudem was gegen Zecken habe. Zwar bin ich im Sommer ebenfalls unterwegs, aber insgesamt deutlich seltener mit Übernachtung im Freien.

Hier geht es aber um die Ausrüstung, die man im Winter benötigt und was man dabei so beachten muss.

Da sei zum einen der Schlafsack, denn es ist essentiell, einen Schlafsack zu haben, der einen Ausreichend wärmt. Was jedoch „ausreichend“ bedeutet, das ist sehr individuell und nicht pauschal zu beantworten, auch wenn die Schlafsäcke immer einen gewissen Wert angeben für den er geeignet ist. Zu Beginn sollte man sich am ehesten an den Komfortwert halten und Erfahrungen sammeln. Gerade am Anfang lieber etwas wärmer als kälter kaufen um nicht eine viel zu kalte Nacht zu verbringen. Alternativ kann man auch einen mittleren Schlafsack nehmen und ihn mit Hilfe eines Inlets oder eines Biwaksacks aufwerten was die Temperatur angeht. Auch durch die eigene Kleidung kann man eine ganze Menge machen, Möglichkeiten gibt es also genug, nur sollte man diese auch wahrnehmen – eine kalte Nacht ist keine erholsame Nacht!

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Sawyer Wasserfilter

Dieses Mal stelle ich den Sawyer Wasserfilter vor. Von diesem kleinen Filter bin ich mehr als begeistert, weil er nicht nur treue, sondern eben auch gute Dienste leistet und dabei so gut wie nichts wiegt und nur sehr wenig kostet.

Das ist quasi die Dreifaltigkeit bei Outdoorausrüstung: Funktionell, leicht, preiswert ^^

Aber im Ernst. Ich habe eine ganze Weile lang diese fürchterlichen Chlor Tropfen genutzt. Sie tun ihren Dienst, sie töten wirklich nahezu alles ab (außer Chemie natürlich), inkl. dem Genuss an Wasser, denn man hat das Gefühl als wenn man ein frisch gechlortes Schwimmbad austrinken würde. Ich bin nun ohnehin kein Freund von Chlor und so war das alles andere als ein Genuss und das löschen des Durstes kostete Überwindung, was definitiv nicht so sein sollte. Irgendwann war ich dann auf Chlor Tabletten umgestiegen. Sie lassen sich etwas besser dosieren als die Tropfen (damit habe ich immer leicht überdosiert), der Chlorgeschmack war aber immer noch sehr dominant.

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Wie viel Wasser braucht man?

Es gibt ja so einige Tabellen dazu, wie viel man trinken soll. Bei meinem Alter und Gewicht beispielsweise wären das 3,3 Liter, wobei es hier um Essen und Trinken geht, denn man nimmt ja auch über die Nahrung Flüssigkeit auf. Meist 600-1000ml werden am Tag über die Nahrung aufgenommen. Bleiben also noch 2,3 bis 2,7 Liter, die ich über den Tag verteilt in flüssiger Form zu mir nehmen müsste. Das kommt eigentlich ganz gut hin, auch wenn ich ehrlicherweise zugeben muss, dass ich das nicht immer schaffe.

Wie viel Wasser braucht man also? Im Zweifel kann man sagen, man braucht (fast) immer mehr Wasser, als man glaubt/trinkt. Nun ist es aber so, dass der Körper Wasser nicht direkt speichern kann. Es nutzt also nichts, sich am Morgen 3 Liter Wasser einzuverleiben, um damit seinen Tagesbedarf zu decken – so wird das nicht funktionieren. Die Wasserzufuhr muss über den Tag verteilt erfolgen.

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Wasser bei Schnee und Eis

Auch wenn der Winter bisher nicht sein kältestes Gesicht zeigt, und der Schnee sich nur vereinzelt und meist in höheren Lagen richtig zeigt, wollte ich dennoch etwas zu der Wassergewinnung bei größerer Kälte schreiben.

Wenn der Winter das Land beherrscht, dann kann man nämlich meistens nicht einfach zum nächsten Bach gehen und sein Wasser auffüllen. Und selbst wenn, die Lagerung ist das nächste Problem.

Fließende Gewässer sind meist noch in Bewegung, auch wenn die Temperatur schon länger jenseits des Gefrierpunktes liegt. Irgendwann sind aber natürlich auch sie gefroren, oder von Schnee und Eis soweit bedeckt, dass man sie nicht mehr wahrnimmt. Man muss hier also auf das zurückgreifen, was man augenscheinlich überall hat, gefrorenes Wasser! Das ist der große Vorteil an Winter-Touren. Ist alles von Schnee bedeckt, muss man sich zumindest um die Wasserversorgung keine Gedanken machen. Aber über die Menge an Brennstoff die man dabei hat sollte man schon nachdenken.

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