Winterliche Trekking Tour – 4 Tage durch den Harz (unmittelbar vor Sturmtief Friederike)

Eine winterliche Wanderung durch den Harz. 4 Tage waren wir unterwegs. Gerade als das Sturmtief Friederike den Harz erreicht hat, sind wir abgereist.

Outdoor Gefahren: Erfrierungen

Ich möchte diese kleine Reihe gerne fortsetzen und nachdem ich ja schonmal ein paar Zeilen zu der Gefahr durch Unterkühlung schrieb, möchte ich auch die Erfrierungen nicht außer acht lassen.

Oft gehen Erfrierungen einher mit der Unterkühlung. Erfrierungen entstehen meist durch lokale Einwirkung von Kälte, ohne das dabei insgesamt die Körpertemperatur fällt (zumindest nicht zwingend). Die vom Kern entfernten Bereiche des Körper sind dabei am stärksten gefährdet. Das sind neben Fingern und Zehen auch die Nase und Ohren. Grundsätzlich kann aber alles betroffen sein was der Kälte am intensivsten ausgesetzt wird.

Es gibt vier Grade einer Erfrierung:

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Ausrüstung für den Winter

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Auch wenn viele glauben, dass der Winter sich jetzt dem Ende neigt, kann er noch einmal so richtig Fahrt aufnehmen und uns seine harte und eben vor allem kalte Seite zeigen.

Für mich endet dann bald leider die Hauptsaison des Wanderns. Ich bin am liebsten von Herbst bis zum Frühling unterwegs, weil ich lieber friere als schwitze und zudem was gegen Zecken habe. Zwar bin ich im Sommer ebenfalls unterwegs, aber insgesamt deutlich seltener mit Übernachtung im Freien.

Hier geht es aber um die Ausrüstung, die man im Winter benötigt und was man dabei so beachten muss.

Da sei zum einen der Schlafsack, denn es ist essentiell, einen Schlafsack zu haben, der einen Ausreichend wärmt. Was jedoch „ausreichend“ bedeutet, das ist sehr individuell und nicht pauschal zu beantworten, auch wenn die Schlafsäcke immer einen gewissen Wert angeben für den er geeignet ist. Zu Beginn sollte man sich am ehesten an den Komfortwert halten und Erfahrungen sammeln. Gerade am Anfang lieber etwas wärmer als kälter kaufen um nicht eine viel zu kalte Nacht zu verbringen. Alternativ kann man auch einen mittleren Schlafsack nehmen und ihn mit Hilfe eines Inlets oder eines Biwaksacks aufwerten was die Temperatur angeht. Auch durch die eigene Kleidung kann man eine ganze Menge machen, Möglichkeiten gibt es also genug, nur sollte man diese auch wahrnehmen – eine kalte Nacht ist keine erholsame Nacht!

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Wasser bei Schnee und Eis

Auch wenn der Winter bisher nicht sein kältestes Gesicht zeigt, und der Schnee sich nur vereinzelt und meist in höheren Lagen richtig zeigt, wollte ich dennoch etwas zu der Wassergewinnung bei größerer Kälte schreiben.

Wenn der Winter das Land beherrscht, dann kann man nämlich meistens nicht einfach zum nächsten Bach gehen und sein Wasser auffüllen. Und selbst wenn, die Lagerung ist das nächste Problem.

Fließende Gewässer sind meist noch in Bewegung, auch wenn die Temperatur schon länger jenseits des Gefrierpunktes liegt. Irgendwann sind aber natürlich auch sie gefroren, oder von Schnee und Eis soweit bedeckt, dass man sie nicht mehr wahrnimmt. Man muss hier also auf das zurückgreifen, was man augenscheinlich überall hat, gefrorenes Wasser! Das ist der große Vorteil an Winter-Touren. Ist alles von Schnee bedeckt, muss man sich zumindest um die Wasserversorgung keine Gedanken machen. Aber über die Menge an Brennstoff die man dabei hat sollte man schon nachdenken.

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Winter Schlafsack: Mammut Tyin EXP 5-Season – EXP für Expedition :)

Wenn man im Winter im Wald schläft, dann braucht man auch guten Kälteschutz. Das hier ist ein Schlafsack, so kalt wird es hier wohl….

Ich möchte hier mal wieder ein bisschen Ausrüstung vorstellen, denn da habe ich mal wieder etwas richtig feines gefunden und da ich mir sehr viel angeschaut habe und auch der erste Test absolviert wurde, kann ich guten Gewissens diesen Schlafsack empfehlen.

Aber erstmal zurück auf Anfang. Seit Jahr und Tag war ich mit meinem North Face Sommerschlafsack unterwegs. Traumhaftes Packmaß und super leicht. Ja, auch Wintertouren habe ich damit bestritten und das war alles andere als angenehm. Es ging zwar, aber das war es eben auch schon.

Eine ganze Weile stand der „so leicht wie möglich Gedanke“ sehr im Vordergrund und daher verweilte der Schlafsack auch im Bestand, egal bei welcher Jahreszeit, denn einen leichteren und besser zu komprimierenden Sack hatte ich bisher nicht finden können. Irgendwann aber wurde der Komfort wichtiger, nicht weil das Alter zunahm, sondern die Erfahrung, zumindest rede ich mir das ein 😉 Der Schlaf ist letztlich die einzige wirkliche Möglichkeit, seine Akkus wieder zu laden. Mit dem Sommerschlafsack hat man zwar die Nacht überstanden, meist mit sämtlicher Kleidung an (zumindest im Winter), aber wirklich erholsam war das nicht. Man brach so früh wie möglich wieder auf, um den Kreislauf in Gang zu bringen und der Schlaf an sich (so man schlief) brachte einfach nicht so viel Erholung, wie er hätte bringen können. Das lag sicherlich auch daran, das der Körper permanent mit der eigenen Heizung beschäftigt war.

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