Outdoor Gefahren: Erfrierungen

Ich möchte diese kleine Reihe gerne fortsetzen und nachdem ich ja schonmal ein paar Zeilen zu der Gefahr durch Unterkühlung schrieb, möchte ich auch die Erfrierungen nicht außer acht lassen.

Oft gehen Erfrierungen einher mit der Unterkühlung. Erfrierungen entstehen meist durch lokale Einwirkung von Kälte, ohne das dabei insgesamt die Körpertemperatur fällt (zumindest nicht zwingend). Die vom Kern entfernten Bereiche des Körper sind dabei am stärksten gefährdet. Das sind neben Fingern und Zehen auch die Nase und Ohren. Grundsätzlich kann aber alles betroffen sein was der Kälte am intensivsten ausgesetzt wird.

Es gibt vier Grade einer Erfrierung:

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Verhalten im Notfall

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Verhalten im Notfall will gelernt sein, daher habe ich bereits den Artikel „Notsituationen proben“ geschrieben, um sich eben ein wenig vorzubereiten.

Proben ist wichtig und bereitet vor, aber wenn der Ernstfall eintritt, wird man definitiv eine stärkere Unruhe verspüren, als bei den Übungen die man hinter sich hat. Diese verhindern oder reduzieren die Panik, dennoch bleibt eben diese Unruhe.

Im folgenden habe ich mich auf vier große Bereiche konzentriert. Sie zeigen auch die Reihenfolg, der man bei einem Notfall reagieren sollte – beruhigen, erinnern, planen und handeln. Da Notfälle in der Regel nicht all zu viel Zeit zulassen, werden diese Abläufe sehr schnell passieren und eben genau dafür ist das üben im Vorfeld wichtig, denn das beschleunigt diesen ganzen Prozess. Nichts desto trotz kann man nicht alles planen, das ist ganz klar, und so sollte man sich an diese Reihenfolge halten um eine Lösung zu finden.

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Outdoor Gefahren: Zecken

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Wer kennt sie nicht? Diese kleinen, unnützen Viehcher, die es einem vermiesen, im Sommer zu wandern, weil ein Absuchen des Körpers mittlerweile einfach Pflicht geworden ist. Das Lager auf einer Wiese aufbauen oder sich in selbige legen? Nein Danke, zumindest für mich!

Das letzte Mal, als ich das tat war ich in Österreich. Mit einer guten Freundin war ich dort wandern, hatte extra ein Moskitonetz-Zelt geholt. Als ich morgens aufwachte, bemerkte ich sogleich eine Zecke, die über den Schlafsack krabbelte. Gleich nahm ich meine Stirnlampe und fand weitere, am Schlafsack, auf dem Zeltboden, an mir selber, im Schlafsack, ÜBERALL!! Am Ende hatte ich 21 Zecken gefunden (und wie sich herausstellte waren das nicht alle, eine hatte ich übersehen und die hat mich natürlich gebissen). Seit dem sind Zecken für mich ein Thema geworden. Zudem sind in meinem Bekanntenkreis mittlerweile 3 Menschen durch Zeckenbisse an Borreliose erkrankt – und das waren nichtmal Wanderer, sie haben sich also nicht in „erhöhte Gefahr“ begeben indem sie draußen genächtigt haben.

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Outdoor Gefahren: Wilde Tiere

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Zugegeben, dies ist eine Gefahr, die wohl eher selten vorkommen dürfte, zumindest in Deutschland! Ein paar giftige Tiere haben wir zwar schon, aber unter normalen Umständen und soweit keine Allergie vorliegt, sind diese nicht tödlich. Auch was tatsächlich wilde Tiere angeht, hält es sich in Deutschland arg in Grenzen, aber wollen wir auf ein paar mal etwas näher eingehen.

Der Wolf – Der böse böse Wolf. Die Gefahr in Deutschland einen Wolf zu sehen, ist eher ein Privileg als eine Gefahr, sofern man ihn nicht bedrängt. Allerdings – und das ist eine allgemeingültige Regel – sollte man sich Jungtieren nicht nähern! Wölfe können natürlich gefährlich sein, meiden den Menschen aber generell und sind sehr selten.

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Outdoor Gefahren: Dehydration

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In diesem Teil der Outdoor Gefahren geht es um die Dehydration beim wandern. Auch das ist eine Gefahr, die oft unterschätzt wird, verschiedene Ursachen und auch verschiedene Auswirkungen haben kann.

Zunächst unterscheidet man drei verschiedene Arten der Dehydration.

Die Isotone Dehydration. Bei dieser Form der Dehydration, mangelt es an Wasser und Salzen gleichermaßen. Dies passiert in der Regel durch zu weniges Trinken, Erbrechen oder Durchfall.

Von der Hypertonen Dehydration spricht man, wenn es an Wasser, nicht aber an Salzen fehlt, zum Beispiel beim Fieber.

Demnach ist die Hypotone Dehydration der Zustand, wenn es dem Körper im Verhältnis zum Wasserhaushalt an Salzen fehlt. Dies passiert häufig wenn man stark geschwitzt hat, bspw. durch große Anstrengung.
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NACHTRAG! Unterkühlung (Hyphothermie)

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Ich komme gerade von einer Fortbildung zur ersten Hilfe, die ich regelmäßig habe, um mich auf dem Gebiet fit zu halten und vor allem auch auf den neuesten Stand zu bringen.

Bei der diemaligen Fortbildung wurde eine kleine Neuerung zur Behandlung von Unterkühlung (Hyphothermie) erläutert. Wurde bisher jemand der stark unterkühlt wurde ggf. warm „gerubbelt“ so wird mittlerweile bei starker Unterkühlung dringend davon abgeraten den betroffenen zu bewegen. Wenn jemand bspw. aus dem kalten Wasser geholt wurde, wird ebenfalls davon abgeraten die Kleidung auszuziehen.

Das hat folgenden Grund: Bei der Unterkühlung wird ab einem gewissen Punkt nur noch der Körperkern gewärmt, die Extremitäten haben die geringste Körpertemperatur, da alles externe vom Körper als sekundär betrachtet wird, daher sterben sie auch zuerst ab. Bewegt man den betroffenen nun zu sehr, dann kommt das gesamte kalte (!) Blut bspw. aus den Beinen direkt in Wallung und zum Herzen! Das Blut hatte natürlich keinerlei Chance sich aufzuwärmen und so kann das Herz Kollabieren. Auf diese Art und Weise sind schon viele vermeintlich gerettete Personen plötzlich gestorben.

Empfehlung: Langsames aufwärmen, ohne viel Bewegung. Decken, warmes Wasser oder sich dazulegen und durch die eigene Körperwärme (sofern man sich nicht selber in Gefahr bringt) wärme spenden!

Outdoor Gefahren: Gewitter

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Hier geht es mal wieder um die Gefahren die einem begegnen können, wenn man draußen unterwegs ist und sich der Natur aussetzt. Auf vieles kann man sich vorbereiten und so von vorn herein einer Gefahr entgehen, auf manches hat man keinerlei Einfluss. Das beste Beispiel dafür sind die Naturgewalten. Auf sie kann man sich nicht vorbereiten, keine Ausrüstung mitführen, die sie verhindern kann. Natürlich kann und sollte man einen Wetterbericht zu Rate ziehen, aber das Wetter ist Wechselhaft, manchmal läuft man an einem Tag 20 und mehr Kilometer, da kann sich die Wetterzone schon mehrfach ändern, manchmal ist man auch mehrere Tage unterwegs, da ist es schwierig für das jeweilige Gebiet in dem man sich ggf. befindet verlässliche Daten zu finden. Ein Wetterbericht ist also kein Garant, sondern nur eine Hilfe, man kann dennoch ungewollt in eine Gewitterfront geraten.

Nichts desto trotz kann man sich in der jeweiligen Situation richtig und falsch verhalten. Und genau zu diesem Zweck wollte ich hier ein paar Zeilen schreiben.

Zu aller erst möchte ich das Sprichwort „Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen“ aus den Köpfen aller vertreiben! Das ist wirklich Unsinn und zuweilen gefährlich. Seinen Ursprung allerdings hat der Spruch in der Tatsache, dass Buchen meistens nicht alleine stehen und Eichen oftmals schon. Das ist aber auch schon alles, weier unten steht noch ein wenig dazu.

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Outdoor Gefahren: Hitzeschaden

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Nachdem ich im letzten Artikel zu den „Outdoor Gefahren“ die Hypothermie behandelt habe, will ich mich in diesem Artikel gegenteiligem widmen, dem Hitzeschaden. Nicht nur die Kälte kann dem Körper zu schaffen machen, die Hitze nicht minder. Wahrscheinlich kennt es jeder, das nahezu alles in brütender Hitze anstrengender ist. Das hat seine Gründe, denn Hitze bedeutet Anstrengung für den Körper.

Auch hier unterscheide ich und zwar zwischen Sonnenstich und Hitzschlag. Natürlich gibt es noch weitere Hitzeschäden, sei es die Hitzeerschöpfung, der Hitzekollaps oder der Hitzekrampf. Ich gehe aber primär auf die beiden Erstgenannten ein, da ich sie für die gefährlichsten und häufigsten Hitzeschäden halte. Und wenn man die Ratschläge zur Prävention von Sonnenstich und Hitzschlag beherzigt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass die anderen Hitzeschäden einen ereilen.

Wie schon beim letzten Mal erwähnt, ich bin KEIN ARZT! Zwar bin ich ausgebildeter Ersthelfer und habe hier nach bestem Wissen und Gewissen zusammengefasst, was ich weiß (und das ein oder andere recherchiert, um sicher zu gehen), aber eine ärztliche Ausbildung habe ich nicht.

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Outdoor Gefahren: Unterkühlung (Hyphothermie) – der leise Killer

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Hallo allerseits,

ich will hier vielleicht, bei Interesse, eine kleine Reihe starten, in der es primär um ein paar Outdoor Gefahren geht, mit denen man es draußen zu tun haben kann. Damit will ich keine Ängste schüren (trotz des dramatischen Titels ^^“), ganz im Gegenteil, eher vorbereiten und vielleicht auch ins Gedächtnis rufen. Man kann sich auf diese Gefahren in der Regel vorbereiten und/oder sich vor ihnen schützen, wenn man denn darum weiß. Auch wenn das meiste ziemlich offensichtlich scheint, hat man es dennoch nicht immer im Kopf, genau deshalb möchte ich mit der Unterkühlung starten – eine der größten Gefahren wage ich zu behaupten.

Es gibt viele die sich denken, ein wenig frieren wird schon nicht schlimm sein, aber da gibt es eben eine Grenze, ab der es gefährlich wird und ein bisschen frieren ist ein erstes Anzeichen auf das man achten sollte.
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