Moin allerseits, ich bin Sven. 🙂
Schon seit Kindesbeinen habe ich jede freie Minute in der Natur verbracht und bis heute, ich bin Baujahr 1984, hat sich daran nichts geändert.
Als ich Anfang 20 war, habe ich diese Leidenschaft für die Natur immer weiter intensiviert und neben langen Wanderungen auch angefangen draußen zu übernachten, Survival Trainings zu absolvieren, Touren im In- und Ausland zu machen und stetig an meinen Fähigkeiten im Bereich Bushcraft und Survival zu arbeiten. Im Laufe der Zeit kamen dann noch Angelschein und Jagdschein hinzu, um noch tiefer eintauchen zu können und natürlich unzählige kleine und große Abendteuer in der Natur.
Das Thema Ausrüstung ist für mich ein ganz eigenes Hobby. Ich liebe es Ausrüstung auf Herz und Nieren zu testen, an die Grenzen zu bringen und auch mal damit zu scheitern. Im Lauf der Jahre habe ich so ein sehr großes Spektrum an Erfahrung gesammelt. Als Kontrast dazu bin ich aber auch gerne ohne, nur mit Minimalausrüstung oder rein mit Naturmaterialien wie Wolldecke und Fellen unterwegs. Gerade hier lernt man die wenigen Dinge sehr zu schätzen.
Ich möchte Tipps und Tricks mit euch teilen, euch immer mal wieder auf Touren mitnehmen, so dass ihr mir auf dem Bildschirm über die Schulter schauen und die Natur mit mir genießen könnt und euch Ausrüstung vorstellen die sich bewährt hat.
Hierbei handelt es sich um Affiliate Links. Euch entstehen keine zusätzlichen Kosten, ich erhalte allerdings eine kleine Provision und dafür sage ich vielen lieben Dank.
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In diesem Video zeige ich drei sehr praktische Knoten. Es sind die Knoten, die ich primär benutze und bisher habe ich noch nie einen anderen als einen der drei gebraucht.
In diesem Video stelle ich das Stanley Kochset* vor. Zwar ist es nur ein Topf mit zwei Bechern, aber es ist ein wirklich guter Topf mit zwei Bechern. 😀
Also zum einen gefällt mir der Preis. Das Kochset* von Stanley ist so wie er ist in der Regel für 20-30€ zu haben, je nachdem, wo man ihn kauft. Das ist ein fairer Preis für das, was man bekommt.
Man hat beim Kochset nicht nur den Topf, der aus sehr sehr robustem Edelstahl gefertigt ist, sondern zusätzlich auch noch zwei Plastik Becher (BPA frei) die in den Top hinein passen. Zunächst dachte ich, diese Becher seien über, aber als ich sie erstmal in Verwendung hatte, muss ich echt sagen, dass sie mir richtig gut gefallen. Sie sind aus schön dickem Material gefertigt, so dass man sich die Finger nicht verbrennt und die Haptik stimmt einfach. Ein für mich sehr wichtiger Punkt.
Es gibt aber noch weitere Punkte, die den Stanley Kocher interessant machen. Der allseits bekannte und beliebte Tatonka Becher* (DER Nalgene* Becher) passt nämlich perfekt unter den Topf. Also man kann diesen in den Becher stellen. Das ist echtpraktisch, denn mit diesen beiden Töpfen hat man ein großes Set bestehend aus dem Tatonka Topf bspw. in der hohen Version, dem Stanley Topf UND den beiden Bechern.
Was zudem super praktisch ist, ist, dass der Decke vom Topf auch auf den Tatonka Becher passt. Sollte man also mal nur mit dem unterwegs sein, hat man nun endlich eine passenden Deckel dazu.
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Ich nutze die DD Camping Hammock nun schon seit geraumer Zeit, und sie hat sich einfach bewährt. Hier handelt es sich um die Version ohne das Moskitonetz, da ich es einfach nicht brauche und das Gewicht spare ich mir dann einfach. Ich habe ein extrafeines Mückennetz* und wenn ich das benötigen sollte, nehme ich eben das und passe es flexibel an. In der Regel hat es aber immer gereicht, wenn ich einfach ein Moskito Kopfnetz* verwende.
Ich mag die DD Camping Hammock*, weil sie für mich einen guten Kompromiss zwischen Robust und leicht bietet. Man hat ein rundum Sorglos Paket. Natürlich braucht man trotzdem Tarp, Schlafsack und Isolation, aber das Bett steht 🙂
Die Liegefläche ist doppelt verarbeitet und der Zwischenraum ist über einen Reißverschluss zugänglich so kann man auch sehr angenehm und einfach seine Isomatte unterbringen, ohne dass diese verrutschen kann.
Am besten funktioniert die Hängematte meiner Meinung nach mit einer Evazote*, da das Material von sich aus ja rutschhemmend ist. Praktisch zudem, dass man sich so einen teure Luftmatte sparen kann und zudem etwas sehr robustes dabei hat.
Die Schnürung, die bei der Hängematte bereits inkludiert sind, sind 5 Meter lang. Also so hat man ein weites Spektrum und da sollten sich doch zwei Bäume finden lassen. Zudem hängt sie sehr stabil, da die Schnürung V förmig zum Baum geht, kippt die Hängematte nicht so leicht. Es ist sogar ziemlich schwer sie ins Kippen zu bringen und kann eigentlich nur mit Vorsatz passieren.
Farblich gefällt sie mir auch sehr gut, das Grün ist schön unaufdringlich und geht ins Oliv, nur die Schnürung ist etwas farbintensiver, was sich nach einiger Verwendung allerdings erledigt 🙂
Es liegt sich in der Hängematte ausgezeichnet, weil sie einfach angenehm dimensioniert ist. Aber alle weiteren Details zeige ich in dem Video viel besser, als ich es in Worten könnte, also gerne mal reinschauen. Bei Fragen hinterlasst entweder hier, oder bei YouTube einen Kommentar, oder schreibt mich direkt an. Ich sehe zu, dass ich immer schnellstmöglich antworte.
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Hier möchte ich ganz gerne mal das Dakota Pit Fire (eine Variante des Grubenfeuers) vorstellen. Dieses Feuer ist etwas aufwändiger (je nach Ausrüstung) aber dafür kann man damit nahezu unsichtbar ein Feuer betreiben, was, wenn man ungesehen bleiben möchte, ein großer Vorteil ist. Zudem lässt sich damit prima kochen, durch einen Kamineffekt brennt das Feuer sehr effektiv noch dazu lässt es sich gut befeuern.
So sieht es aus, wenn man fertig ist.
Zunächst einmal muss man zwei Löcher graben. Ein größeres Loch, das hier im vorderen Bereich zu sehen ist, und ein kleineres Loch.
Hier nochmal etwas näher betrachtet.
Von dem kleineren Loch gräbt man nun einen leicht schrägen Tunnel (von oben schräg hinab) rüber zum großen Loch. Das Große Loch ist nämlich die Brennkammer und das kleine Loch sorgt für die Luftzufuhr. Der Tunnel sollte ganz unten auf die Brennkammer stoßen. Dadurch entsteht dann auch der Kamineffekt. Die Warme Luft in der Brennkammer steigt nach oben und zieht automatisch durch den Tunnel der zum kleinen Loch führt frische Luft an. Man kann den Sog wirklich hören.
Da gibt es natürlich kein festes Maß bei der Größe, es kann also durchaus größer sein, viel kleiner hingegen sollte es nicht sein um eine gute Befeuerung zu gewährleisten und ein ersticken der Flamme zu vermeiden. Wenn es zu eng wird, nutzt auch die kleine Luftzufuhr nichts. Die Tiefe der Brennkammer liegt bei etwa 40 cm.
Nach Möglichkeit sollte man sicherstellen, dass der Tunnel der Luftzufuhr wirklich frei ist, also mit dem Arm hinein und noch ein wenig Erde hinausholen, die Hand arbeitet da einfach am besten.
Danach kann man sich dann verschiedene Gerüste bauen, um darüber zu kochen. Auf dem Bild sieht man zwei dickere Hölzer die darüber liegen, darauf kann man auch einen Topf stellen. Bis das dicke Holz durch gebrannt ist, dauert es eine Weile, so das man in Ruhe sein Wasser darauf kochen kann. Ansonsten kann man sich aber auch ein Dreibein bauen, je nach Bedarf.
Hier das Feuer nochmal in Betrieb. Man sieht gut, wie wenig Licht das Feuer erzeugt. Auf den Stangen habe ich jeweils etwas Rindfleisch aufgespießt, was langsam gart und fantastich geschmeckt hat – alles schmeckt noch besser, wenn es am Lagerfeuer bereitet wurde.
Ein weiterer großer Vorteil liegt darin, dass man am Ende einfach die Erde wieder in die Löcher schieben kann, ein paar Blätter darüber und man hat keinerlei Spuren hinterlassen. Auch wenn man das Feuer schnell löschen muss, kann man die Erde nutzen um es sofort zu ersticken.
In diesem Artikel möchte ich gerne das Longfire oder Langfeuer vorstellen. Es dient hauptsächlich dem Zweck, möglichst lange zu brennen und einen die Nacht hindurch zu wärmen. Es ist also ein typisches Winterfeuer, vor allem, wenn man nur mit einer Decke bewaffnet draußen schlafen möchte. Ganz wichtig ist, das geht aber aus den Bilden schon hervor, die Ausrüstung sollte nicht leicht brennbar sein oder schnell verschmoren können. Ein Schlafsack ist beispielsweise denkbar ungeeignet für dieses Feuer, denn man legt sich in die Nähe des Feuers, welches etwa halb so lang ist wie man selbst! Es kann also durchaus vorkommen, dass man vom Funkenflug getroffen wird und diese Funken sorgen sofort für Löcher im Schlafsack. Also entweder benutzt man eine gute Wolldecke oder aber man hat einen robusten Überzug für den Schlafsack, um diesen zu schützen. Selbiges gilt für das Tarp sofern man eines verwendet.
Wie gut dieses Feuer funktioniert hängt allerdings von dem zur Verfügung stehenden Material ab. Das meiste Nadelgehölz brennt einfach fürchterlich schnell nieder und so hat man leider nicht ganz so lange was davon, Hartholz ist da von ganz anderer Qualität und brennt nicht nur heißer, sondern auch länger!
Problem an dem Feuer, man braucht viel Holz!
Wie man an den Bildern schon sieht, bedarf dieses Feuer einiges an Vorbereitung und eine Axt ist hier wirklich von Vorteil.
Die beiden äußeren Stämme des Feuers sind in etwa Hüfthoch (und sollten das auch mindestens sein), vielleicht etwas mehr. Zwischen den beiden Stämmen kommt der Zunder ganz normal nach unten, Reisig oben drauf. Schon vorher sollte man sich natürlich alles weitere Holz zurechtlegen und vorbereiten, das macht es einem natürlich bedeutend leichter.
Die langen Stämme rechts und links sind das zu dem Zeitpunkt noch entstehende Trapperbett und sind kein Brennstoff, alles andere hingegen schon. Wir hatten hier Glück, dass einiges totes Hartholz zu finden war, was eine Weile gut brannte, insgesamt hätten wir aber noch mehr gebrauchen können.
Hier sieht man schon ein wenig besser den Aufbau. Wir haben jeweils unsere BW Zeltbahn genutzt, die nicht nur ggf. vor Regen schützt, sondern hier auch als Wärmefang dient. Man könnte noch etwas näher an das Feuer gehen, aber viel Näher sollte es nicht sein, die Abstrahlhitze reicht vollkommen aus. Wenn es tatsächlich geregnet hätte oder Regen angesagt worden wäre, hätte man noch ein Tarp über das Feuer spannen müssen. Dabei sollte man darauf achten ein robustes Tarp zu nehmen und keines, dass aus Plastik besteht, denn auch hier besteht wieder die Gefahr von bösem Lochfraß. 😉
Hier das Ganze in Aktion. Wie man deutlich sieht handelt es sich hier wirklich um ein großes Feuer. Man kann die äußeren Stämme an einer Seite etwas näher zusammen stellen, um eine V Form zu bekommen. So kann man zum einen den Wind nutzen, da dieser in die offene Seite blasen sollte, zum Anderen kann man die Spitze nutzen, um darauf einen Topf zum kochen zu stellen. Man kann sich auch ein Dreibein bauen, oder aber von den Seiten einen Spieß hinüber führen. Es lässt sich jedenfalls ganz gut mit dem Feuer kochen, wobei es natürlich kein Kochfeuer ist und einen anderen Zweck erfüllt.
Nach und nach wirft man jetzt die größeren Stücke hinein, bis das Feuer soweit ist, dass man die ganz großen Brocken hineinwerfen kann. Wir wollen schließlich, dass unser Feuer lange brennt und wir eine heiße Glut bekommen, denn die Glut ist es, die am längsten wärmt. Auf dem nächsten Bild ist ein schönes Glutbett zu sehen.
Wenn das Feuer erst soweit ist, kann schon nichts mehr schiefgehen. Das Longfire ist grundsätzlich sehr einfach, aber es bedarf reichlich Materials und daher Vorbereitung. Man sollte also nur dann ein solches Feuer machen, wenn man es wirklich braucht und nicht, um einfach mal ein großes Feuer zu machen! Das wäre Verschwendung und daher auch nicht wirklich Naturfreundlich. Feuer sollen sowieso immer einem Zweck dienen und nicht leichtfertig entfacht werden! Und natürlich nur dann, wenn man es darf oder eine Notsituation es unbedingt erforderlich macht.