Kernholz als Zunder bei Nässe – Lagerfeuer mit nur einem Block Holz bei Regen

Zunder vergessen und die Umgebung ist klitsch nass? Kein Problem. Mit etwas Zeit und Mühe kann man sich aus einem einzigen Block Holz alles herausarbeiten was man braucht.

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  • Weitere von mir verwendete Ausrüstung findet ihr unter „Meine Ausrüstung“

Kann ein großes Messer, was ein kleines kann? Condor Moonshiner vs Bushlore mini (Bushcraft Messer)

Kann ein großes Messer, was ein kleines kann? Wenn euch das interessiert, schaut rein 🙂 Ich teste hier mit dem Condor Moonshiner und dem Condor Bushlore Mini.

Feuer mit nassem Holz

Wer auch immer aufgehört hat sich auf einen Gaskocher und Co zu verlassen, sondern die gute alte Feuerstelle zum Kochen nutzt, wird sich bestimmt an das erste Mal erinnern, dass es regnet und alles, wirklich alles nass ist. Vielleicht hat es auch geschneit, um den Schwierigkeitsgrad noch etwas zu erhöhen. Man hat sich schon halb damit abgefunden nichts warmes zu essen oder zu trinken machen zu können, aber versucht es trotzdem – einmal ist immer das erste Mal.

Wenn man sich vorher ein wenig kundig gemacht hat, und dazu soll dieser Artikel dienen, dann sogar mit Erfolg. Auch bei großer Nässe kann man noch ein Feuer in Gang bringen und wenn es erstmal läuft, dann spielt die Nässe auch nicht mehr eine so große Rolle. Doch es bedarf einiger Vorbereitung und ist nicht ganz so leicht, wie man es vielleicht gewohnt ist. Es kann auch mehrere Anläufe brauchen. Feuer mit nassem Holz ist  nicht so leicht, aber auch nicht so schwer wie manch einer denken mag.

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Das Dakota Grubenfeuer (Dakota Pit Fire) – Unsichtbar kochen

So, hier möchte ich ganz gerne mal wieder eine andere Art des Feuers vorstellen und zwar das Dakota Pit Fire (eine Variante des Grubenfeuers). Dieses Feuer ist etwas aufwändiger (je nach Ausrüstung) aber dafür kann man damit nachezu unsichtbar ein Feuer betreiben, was, wenn man ungesehen bleiben möchte, ein großer Vorteil ist. Zudem lässt sich damit prima kochen, durch einen Kamineffekt brennt das Feuer sehr effektiv und heiß, noch dazu lässt es sich gut befeuern, man muss einfach nur noch Holz nachwerfen wenn es erstmal läuft.


So sieht es aus, wenn man fertig ist.

Dakota Pit Fire 7 (Medium)

Zunächst einmal muss man zwei Löcher graben. Ein gößeres Loch, das hier im vorderen Bereich zu sehen ist, und ein kleineres Loch.
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Longfire – ein Feuer für die Nacht

In diesem Artikel möchte ich gerne das Longfire oder Langfeuer vorstellen. Es dient hauptsächlich dem Zweck, möglichst lange zu brennen und einen die Nacht hindurch zu wärmen. Es ist also ein typisches Winterfeuer, vor allem, wenn man nur mit einer Decke bewaffnet draußen schlafen möchte.

Ganz wichtig ist, das geht aber aus den Bilden schon hervor, die Ausrüstung sollte nicht leicht brennbar sein oder schnell verschmoren können. Ein Schlafsack ist beispielsweise denkbar ungeeignet für dieses Feuer, denn man legt sich in die Nähe des Feuers, welches etwa halb so lang ist wie man selbst! Es kann also durchaus vorkommen, dass man vom Funkenflug getroffen wird und diese Funken sorgen sofort für Löcher im Schlafsack. Also entweder benutzt man eine gute Wolldecke oder aber man hat einen robusten Überzug für den Schlafsack, um diesen zu schützen. Selbiges gilt für das Tarp sofern man eines verwendet.

Wie gut dieses Feuer funktioniert hängt allerdings von dem zur Verfügung stehenden Material ab. Das meiste Nadelgehölz brennt einfach fürchterlich schnell nieder und so hat man leider nicht ganz so lange was davon, Hartholz ist da von ganz anderer Qualität und brennt nicht nur heißer, sondern auch länger!

Problem an dem Feuer, man braucht viel Holz!

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