Mann gegen Mücke – Missglückte Bushcraft Tour im Abendlichen Wald

Es sollte eigentlich eine kleine Bushcraft Tour werden, aber die Natur hatte andere Pläne mit mir…

Outdoor Gefahren: Eichenprozessionsspinner

Langsam kommt der Frühling immer stärker an und alles erwacht, blüht und beginnt sich zu bewegen. So leider auch der Eichenprozessionsspinner!

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Auch wenn das Tierchen eigentlich ganz schön aussieht, gilt es, diese Raupenart strikt zu meiden!

Der Eichenprozessionsspinner ist mittlerweile in ganz Deutschland verbreitet, am stärksten aber in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Die Liste wird stetig länger. Besonders in Eichenreichen Wäldern kommt er vor, was man sich anhand des Namens wohl schon erschließen kann, doch er kommt auch an anderen Bäumen vor.

Warum aber ist er so gefährlich?

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Verhalten im Notfall

Verhalten im Notfall will gelernt sein, daher habe ich bereits den Artikel „Notsituationen proben“ geschrieben, um sich eben ein wenig vorzubereiten.

Proben ist wichtig und bereitet vor, aber wenn der Ernstfall eintritt, wird man definitiv eine stärkere Unruhe verspüren, als bei den Übungen die man hinter sich hat. Diese verhindern oder reduzieren die Panik, dennoch bleibt eben diese Unruhe.

Im folgenden habe ich mich auf vier große Bereiche konzentriert. Sie zeigen auch die Reihenfolg, der man bei einem Notfall reagieren sollte – beruhigen, erinnern, planen und handeln. Da Notfälle in der Regel nicht all zu viel Zeit zulassen, werden diese Abläufe sehr schnell passieren und eben genau dafür ist das üben im Vorfeld wichtig, denn das beschleunigt diesen ganzen Prozess. Nichts desto trotz kann man nicht alles planen, das ist ganz klar, und so sollte man sich an diese Reihenfolge halten um eine Lösung zu finden.

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Orientierung verloren?

Orientierung verloren und verlaufen?

Solange man auf Wanderwegen bleibt die gut beschriftet sind, ist es relativ unwahrscheinlich, die Orientierung so richtig zu verlieren. Aber leider sind nicht alle Wanderwege gut beschriftet, manche Schilder sind der Witterung zum Opfer gefallen oder missverständlich, zudem ist man ja auch ganz gerne mal abseits der normalen Wanderwege unterwegs und hier kann es, wenn man nicht aufpasst, eben schon passieren, dass man sich verläuft und plötzlich nicht mehr weiß, wo man ist.

Die erste Regel ist hier natürlich die Prävention. Immer mal wieder vergewissern, wo man ist, um zu vermeiden, dass man die Orientierung verliert. Zum Beispiel verschiedene Ziele setzen, bspw. einen Fluss, einen Hügel oder dergleichen der auf der Karte angezeigt wird. Wenn man merkt, dass die Punkte eignetlich kommen müssten, aber nicht kommen, dann weiß man bereits, dass etwas nicht stimmt und man kann den Rückweg antreten. Aber wir gehen jetzt davon aus, die Orientierung bereit verloren zu haben, Prävention ist keine Option mehr.

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Notsituationen proben

Notsituationen sind Situationen, die man eigentlich zu vermeiden versucht, doch im Kern der Not liegt die Tatsache, dass man diese manchmal nicht vermeiden kann, leider! Um so wichtiger ist es, meiner Meinung nach, Notsituationen unter kontrollierten Bedingungen zu proben.

Damit meine ich, dass man sich bewusst einer gewissen Widrigkeit, einer gewissen Not aussetzt, um damit zurecht zu kommen, daran zu wachsen und Erfahrungen zu sammeln. Das können ganz verschiedene Sitationen sein. Orientierungslosigkeit, kein Wasser, keine Nahrung, keine Licht oder auch keine Ausrüstung – Möglichkeiten gibt es da genug.

Wofür aber bewusst in diese Situation bringen? Der Erfahrung und der Konditionierung wegen! Jeder der neu anfängt draußen unterwegs zu sein hat es vielleicht bereits erlebt. Man hat seit Stunden kein Wasser mehr, alle Bäche sind ausgetrocknet, die Reserven verbraucht und unklar, wo man diese wieder auffüllen kann. Das ist eine ziemlich unangenehme Situation, das macht einen nervös, unsicher und ggf. hektisch.

Das ist eine Gemütslage, in der man dazu tendiert, falsche Entscheidungen zu treffen und genau das gilt es zu verhindern in dem man sich eine Art Erinnerung schafft, denn Erinnerungen daran, eine gewisse Notsituation bereits erlebt und gemeistert oder schlicht überstanden zu haben geben Ruhe und Zuversicht.
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Outdoor Gefahren: Wilde Tiere

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;-D


Zugegeben, dies ist eine Gefahr, die wohl eher selten vorkommen dürfte, zumindest in Deutschland! Ein paar giftige Tiere haben wir zwar schon, aber unter normalen Umständen und soweit keine Allergie vorliegt, sind diese nicht tödlich. Auch was tatsächlich wilde Tiere angeht, hält es sich in Deutschland arg in Grenzen, aber wollen wir auf ein paar mal etwas näher eingehen.

Der Wolf – Der böse böse Wolf. Die Gefahr in Deutschland einen Wolf zu sehen, ist eher ein Privileg als eine Gefahr, sofern man ihn nicht bedrängt. Allerdings – und das ist eine allgemeingültige Regel – sollte man sich Jungtieren nicht nähern! Wölfe können natürlich gefährlich sein, meiden den Menschen aber generell und sind sehr selten.

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