Reiseplanung Teil 2 : Abteilung Küche

Im 2. Teil zum Thema Reiseplanung geht es darum, was man bei einer Outdoor Tour als Verpflegung nehmen kann. Was gibt es? Was hat sich bewährt? Womit kann ich kochen?

Reiseplanung – Abteilung Küche

Hier gehts zu Teil 1

Als Minimalist habe ich zwar verschiedene Settings was die Abteilung Küche angeht, aber nicht einen riesen Fundus an Töpfen, sondern lediglich einen (passenden) pro Setting.

Für super leichte Touren ohne sehr große Beanspruchung des Materials beim Transport (wie im Flugzeug, oder die Riemen der Lastenkraxe) ist es Titan. Für alles wo es ggf. etwas robuster zur Sache geht und für alles wo es darauf ankommt, dass das Material alles aushält, ist es Edelstahl. Es gibt natürlich noch als Zwischending die Alu Töpfe, deutlich leichter als Edelstahl, auch sehr gut nutzbar und durchaus eine Alternative. Sie sind ziemlich preiswert, so dass Beulen nichts ausmachen und halten auch einiges aus. Da ich aber eben nicht zu viele verschiedene Arten von Töpfen haben wollte, bin ich bei Titan und Edelstahl geblieben. Bei ersterem einen Topf, bei letzteren einen kleinen und einen größeren Topf, eine Pfanne und einen Wasserkessel. Damit bin ich für alles ausgerüstet was ich so brauchen könnte. Natürlich schleppe ich nicht immer alles mit mir herum, sondern nur, was ich wirklich benutze.

Pro Setting gibt es natürlich auch verschiedene Kocher, denn da hat man wirklich die Qual der Wahl!

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Outdoor Nahrung

Essen gibt es viel, aber welches Essen ist auch Outdoor tauglich? vor allem wenn man leicht und lange unterwegs sein möchte?

Outdoor Nahrung – Eine Geschichte voller Missverständnisse und Probleme. Ich war lange Zeit auf der Suche nach idealen Nahrungsmitteln für jegliche Art von Tour. Die Ansprüche waren hoch, denn es sollten mehrere Punkte erfüllt werden.

Das Volumen durfte nicht zu groß sein, sonst bekommt man bei einer mehrtätigen Tour schnell Probleme alles unter zu bekommen oder braucht schlicht einen sehr großen Rucksack. Der nächste Punkt war dann natürlich das Gewicht. Volumen und Gewicht hängen ja nicht immer zusammen. Das Gewicht durfte auch nicht zu hoch sein, man muss es schließlich tragen. Auch wenn es zu den Verbrauchsgütern zählt, zumindest am ersten Tag muss man das volle Gewicht schleppen und dann wird es eben langsam weniger. Es musste natürlich sehr nahrhaft sein, denn bei einer richtigen Trecking Tour verbrennt man Unmengen an Kalorien und die sollte man natürlich so weit es möglich ist decken. Die Nährstoffbilanz muss auch stimmen, denn nur Kalorien machens auch nicht, man muss den Körper schon mit allem versorgen was er braucht. Schmecken sollte es natürlich auch soweit und die Zubereitung weder viel Müll noch viel Arbeit machen. Bei unserer Art Tour brauchen wir wirklich die Zeit für das Bewältigen der Tour und das Essen ist mehr oder minder wie das Tanken für das Auto. Sicherlich ist mit der Schokolade ein wenig Seelennahrung dabei, aber primär ist es da, um unsere Energie wieder herzustellen.

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