Verhalten im Notfall

Verhalten im Notfall will gelernt sein, daher habe ich bereits den Artikel „Notsituationen proben“ geschrieben, um sich eben ein wenig vorzubereiten.

Proben ist wichtig und bereitet vor, aber wenn der Ernstfall eintritt, wird man definitiv eine stärkere Unruhe verspüren, als bei den Übungen die man hinter sich hat. Diese verhindern oder reduzieren die Panik, dennoch bleibt eben diese Unruhe.

Im folgenden habe ich mich auf vier große Bereiche konzentriert. Sie zeigen auch die Reihenfolg, der man bei einem Notfall reagieren sollte – beruhigen, erinnern, planen und handeln. Da Notfälle in der Regel nicht all zu viel Zeit zulassen, werden diese Abläufe sehr schnell passieren und eben genau dafür ist das üben im Vorfeld wichtig, denn das beschleunigt diesen ganzen Prozess. Nichts desto trotz kann man nicht alles planen, das ist ganz klar, und so sollte man sich an diese Reihenfolge halten um eine Lösung zu finden.

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Notsituationen proben

Notsituationen sind Situationen, die man eigentlich zu vermeiden versucht, doch im Kern der Not liegt die Tatsache, dass man diese manchmal nicht vermeiden kann, leider! Um so wichtiger ist es, meiner Meinung nach, Notsituationen unter kontrollierten Bedingungen zu proben.

Damit meine ich, dass man sich bewusst einer gewissen Widrigkeit, einer gewissen Not aussetzt, um damit zurecht zu kommen, daran zu wachsen und Erfahrungen zu sammeln. Das können ganz verschiedene Sitationen sein. Orientierungslosigkeit, kein Wasser, keine Nahrung, keine Licht oder auch keine Ausrüstung – Möglichkeiten gibt es da genug.

Wofür aber bewusst in diese Situation bringen? Der Erfahrung und der Konditionierung wegen! Jeder der neu anfängt draußen unterwegs zu sein hat es vielleicht bereits erlebt. Man hat seit Stunden kein Wasser mehr, alle Bäche sind ausgetrocknet, die Reserven verbraucht und unklar, wo man diese wieder auffüllen kann. Das ist eine ziemlich unangenehme Situation, das macht einen nervös, unsicher und ggf. hektisch.

Das ist eine Gemütslage, in der man dazu tendiert, falsche Entscheidungen zu treffen und genau das gilt es zu verhindern in dem man sich eine Art Erinnerung schafft, denn Erinnerungen daran, eine gewisse Notsituation bereits erlebt und gemeistert oder schlicht überstanden zu haben geben Ruhe und Zuversicht.
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Raus aus der Komfortzone

Einfach mal die Komfortzone verlassen und schauen was dahinter liegt. Klingt schwerer als es ist? Nicht unbedingt…

Die gute alte Komfortzone ist ein Ort, an dem sich wohl jeder von uns wohl fühlt, und das ist auch gut so. Es ist aber in dem Sinne nicht nur ein Ort, es kann auch eine Tätigkeit sein, die man sprichwörtlich aus dem eff eff heraus beherrscht. Man weiß genau was man tut, fühlt sich wohl, weil nichts fremdes oder unbekanntes einen aus der Reserve lockt oder locken kann. Das bedeutet im übrigen nicht, dass die Komfortzone eine gänzlich stressfreie Zone sei, ganz im Gegenteil (auch wenn es dazu geteilte Meinungen gibt). Beispielsweise hat man im Beruf oftmals diese Komfortzonen, in denen man durchaus unter Stress steht, doch es ist ein bekannter Stress. Ein Stress dessen Bewältigung im besten Falle ebenso in Fleisch und Blut übergegangen ist. Man weiß was man zu tun hat, auch wenn die Zeit knapp ist, man ist in keiner unbekannten Umgebung oder Situation.

Diese Komfortzonen sind Fluch und Segen in einem. Es ist wichtig dass man diese Bereich hat in denen man sich einfach sicher fühlt, doch es ist auch enorm wichtig, diesen Bereich immer mal wieder zu verlassen.

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