Winter Schlafsack: Mammut Tyin EXP 5-Season – EXP für Expedition :)

Wenn man im Winter im Wald schläft, dann braucht man auch guten Kälteschutz. Das hier ist ein Schlafsack, so kalt wird es hier wohl….

Ich möchte hier mal wieder ein bisschen Ausrüstung vorstellen, denn da habe ich mal wieder etwas richtig feines gefunden und da ich mir sehr viel angeschaut habe und auch der erste Test absolviert wurde, kann ich guten Gewissens diesen Schlafsack empfehlen.

Aber erstmal zurück auf Anfang. Seit Jahr und Tag war ich mit meinem North Face Sommerschlafsack unterwegs. Traumhaftes Packmaß und super leicht. Ja, auch Wintertouren habe ich damit bestritten und das war alles andere als angenehm. Es ging zwar, aber das war es eben auch schon.

Eine ganze Weile stand der „so leicht wie möglich Gedanke“ sehr im Vordergrund und daher verweilte der Schlafsack auch im Bestand, egal bei welcher Jahreszeit, denn einen leichteren und besser zu komprimierenden Sack hatte ich bisher nicht finden können. Irgendwann aber wurde der Komfort wichtiger, nicht weil das Alter zunahm, sondern die Erfahrung, zumindest rede ich mir das ein 😉 Der Schlaf ist letztlich die einzige wirkliche Möglichkeit, seine Akkus wieder zu laden. Mit dem Sommerschlafsack hat man zwar die Nacht überstanden, meist mit sämtlicher Kleidung an (zumindest im Winter), aber wirklich erholsam war das nicht. Man brach so früh wie möglich wieder auf, um den Kreislauf in Gang zu bringen und der Schlaf an sich (so man schlief) brachte einfach nicht so viel Erholung, wie er hätte bringen können. Das lag sicherlich auch daran, das der Körper permanent mit der eigenen Heizung beschäftigt war.

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Fernweh

Seit 3 Wochen zurück aus Island…und es fehlt mir. Ich möchte wieder verreisen, wieder draußen unterwegs sein….

Ich bin jetzt schon seit fast drei Wochen wieder zurück in Deutschland, nachdem ich zwei sehr intensive Wochen auf Island verbracht habe und mit meinem Kumpel C den Laugavegur bis Porsmörk gelaufen bin. Diese Reise hat auf ganzer Linie neue Maßstäbe gesetzt und einen enorm prägenden Eindruck hinterlassen. Hier mal ein kleines Beispiel warum.

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Ich muss dazu sagen, das Bild ist in keiner Weise bearbeitet, und was man mit den eigenen Augen gesehen hat, war noch um einiges großartiger als es dieses Bild zu zeigen in der Lage ist.

Natürlich wird es zu dieser Tour noch einen entsprechenden Reisebericht geben, aber wie immer lasse ich mir etwas Zeit damit, damit die Eindrücke ein wenig sacken können. Zuvor ist ohnehin noch ein Reisebericht zu einer Tour in Österreich dran. Hier geht es aber um das, was Island oder die Tour an sich, in mir ausgelöst hat. Nämlich massives Fernseh oder Treckingfieber in einer Intensität, wie ich es noch nie zuvor erlebt habe. Nach der Hälfte der Tour hatte ich einen Tiefpunkt, bei dem ich dachte, 6 Tage reichen vollkommen aus um mit Schlafsack und Tarp unterwegs zu sein, doch nachdem diese Hürde überwunden war (wir waren 12 Tage, 10 Nächte unterwegs) änderte sich meine Einstellung dazu radikal. Das Tarp und der Schlafsack wurden von einem notdürftigen Platz zum Schlafen zu einer Unterkunft, sogar zu einem Zuhause, in dem ich mich wohl fühlte.

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Outdoor Nahrung

Essen gibt es viel, aber welches Essen ist auch Outdoor tauglich? vor allem wenn man leicht und lange unterwegs sein möchte?

Outdoor Nahrung – Eine Geschichte voller Missverständnisse und Probleme. Ich war lange Zeit auf der Suche nach idealen Nahrungsmitteln für jegliche Art von Tour. Die Ansprüche waren hoch, denn es sollten mehrere Punkte erfüllt werden.

Das Volumen durfte nicht zu groß sein, sonst bekommt man bei einer mehrtätigen Tour schnell Probleme alles unter zu bekommen oder braucht schlicht einen sehr großen Rucksack. Der nächste Punkt war dann natürlich das Gewicht. Volumen und Gewicht hängen ja nicht immer zusammen. Das Gewicht durfte auch nicht zu hoch sein, man muss es schließlich tragen. Auch wenn es zu den Verbrauchsgütern zählt, zumindest am ersten Tag muss man das volle Gewicht schleppen und dann wird es eben langsam weniger. Es musste natürlich sehr nahrhaft sein, denn bei einer richtigen Trecking Tour verbrennt man Unmengen an Kalorien und die sollte man natürlich so weit es möglich ist decken. Die Nährstoffbilanz muss auch stimmen, denn nur Kalorien machens auch nicht, man muss den Körper schon mit allem versorgen was er braucht. Schmecken sollte es natürlich auch soweit und die Zubereitung weder viel Müll noch viel Arbeit machen. Bei unserer Art Tour brauchen wir wirklich die Zeit für das Bewältigen der Tour und das Essen ist mehr oder minder wie das Tanken für das Auto. Sicherlich ist mit der Schokolade ein wenig Seelennahrung dabei, aber primär ist es da, um unsere Energie wieder herzustellen.

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