Die perfekte Ausrüstung und warum es sie nicht gibt…

Kennt ihr das auch? Ihr habt Ewigkeiten nach neuer Ausrüstung gesucht, was vermeintlich perfektes gefunden und dann im Einsatz festgestellt, dass es doch nicht passt, oder eine Woche später etwas vermeintlich noch besseres gefunden? Mich würde mal interessieren, ob es euch auch manchmal so geht und bei welcher Ausrüstung das der Fall war. Hier geht es um die perfekte Ausrüstung.

Ich habe ja schon ein paar Mal erwähnt, dass ich zum Perfektionismus neige, was manchmal etwas hinderlich sein kann. Aber so habe ich natürlich bei der Ausrütung immer nach dem Allround Ausrüstungsgegenstand Gesucht, nur mit Vorteilen gesegnet, Nachteile und Schwächen sind ihm fremd…..ich bin gescheitert. Naja, eigentlich ist scheitern das falsche Wort, denn ich bin einfach schlauer geworden, bzw. habe mich von einem Irrglauben befreit, nämlich dass es für alles „das Beste, einzige Wahre“ gibt. Das kann es gar nicht geben! Der Minimalismus (ich sammle …ismus ^^“) hat mich zudem dazu drängen wollen, einen Gegenstand für einen Bereich zu haben, der quasi in jeder Situation funktioniert….ich bin gescheitert. Naja, eigentlich…ihr ahnt schon.

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Reiseplanung Teil 4 : Erste Hilfe

Nachdem ich eine Weile wieder nicht zum Schreiben kam, möchte ich jetzt gerne die Reihe der „erfolgreichen Reiseplanung“ fortführen.

Wie in den vorherigen Teilen konzentriere ich mich wieder auf ein Thema und gebe ein paar Anregungen dazu. Was ich schreibe soll hier nicht in Stein gemeißelt sein, sondern wirklich nur als Anregung verstanden werden, alles auf die eigenen Bedürfnisse zu zu schneiden. Diesmal geht es, wie man dank der Überschrift unschwer erahnen kann, um die Erste Hilfe.

Mein Wanderkumpel und ich halten es so, dass ich das große Erste Hilfe Paket zusammenstelle und er ein kleines Ersatz Paket hat. Erste Hilfe zählt zu meiner Abteilung, daher haben wir es so verteilt. Das kleine Paket dient als Backup.

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Mein „Survival“ Gürtel – Grundausstattung im Gürtelformat

Wie schon in dem letzten Artikel „Mein Survival Kit“ angekündigt, möchte ich hier meinen kompletten „Survival Gürtel“ vorstellen. Das Prinzip hinter dem Gürtel ist eigentlich identisch zu dem Prinzip hinter dem Survival Kit, letztlich ist es ja auch ein elementarer Bestandteil des Gürtels. Survival Gürtel Klingt ein wenig hoch gestochen bzw. heroisch, aber letztlich ist es der beste Begriff dafür. Auch wenn er hoffentlich niemals seinem eigentlichem Zweck folgend eingesetzt werden muss, ist es gut ihn zu haben und sich mit dem Inhalt auszukennen.

Der Gedanke ist folgender: sollte ich aus irgendwelchen Gründen von meinem Rucksack getrennt werden, möchte ich nicht ohne Basis Ausrüstung dastehen, sondern das Wichtigste am Körper tragen. Hosentaschen reichen dafür nicht unbedingt aus und so kam ich irgendwann auf diesen Gürtel. Wie man auf dem Bildern sehen wird, ist kein Tarp daran befestigt, dass ist nur bei dieser Tour der Fall gewesen. Anstelle der kleinen Tasche in der Mitte, wäre normalerweise ein Tarp oder Poncho befestigt. Ich brauchte es nur in dem Moment nicht und hatte das beim Bilder machen nicht bedacht.

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Mein Survival Kit!

Ich möchte heute gerne mal mein kleines Suvival Kit vorstellen. In einem späteren Bericht werde ich noch auf meinen ganzen Survival Gürtel eingehen (auch liebevoll Batgürtel genannt ^^), aber da allein das Survival Kit so einiges enthält, möchte ich das gerne in diesem extra Artikel vorstellen.

Und so sieht das ganze aus:

Survival Kit 1

Ich nutze die  Tasmanian Tiger Pouch da sie mir von der Größe her sehr zusagt und preislich in Ordnung ist. Generell steige ich gerade auf Taschen und Rucksäcke aus dem „militärischen“ Bereich um, sei von 5.11 Tactical oder eben Tasmanian Tiger. Auch Maxpedition kommt immer mal zur Anwedung, ist mir persönlich aber zu teuer, da es im Vergleich nicht wirklich viel besser ist.

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Reiseplanung Teil 3b : Abteilung Lager

Teil 1 Allgemeines – Was will ich eigentlich? Teil 2 Abteilung Küche Teil 3a Abteilung Lager

Das Geodät ist eine besondere Art von Kuppelzelt. Es hat sich kreuzende Gestängebögen wodurch es selbststehend ist und keiner Abspannung bedarf. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn man beispielsweise auf Steinboden nächtigen möchte und keine Möglichkeit hat Heringe in den Boden zu rammen. Das Geodät ist von allen Arten das mit Abstand stabilste, was auch den Vorteil hat, das es eine Hohe Schneelast ertragen kann. Gerade bei Wintertouren muss man das unbedingt beachten. Erwartet man reichlich Neuschnee (oder ist man oft bei viel Schnee unterwegs), wäre ein Geodät erste Wahl, ebenso wenn der Untergrund ungewiss ist auf einer Reise. Überhaupt ist für alle extremeren Touren ein Geodät von Vorteil. Sie sind aber, natürlich, etwas teurer.  Beim Geödät hat man meistens auch die Möglichkeit das Außenzelt zuerst aufzubauen. Wenn ein Sturm droht, sollte man es natürlich zur Sicherheit dennoch abspannen. Hat man die Möglichkeit dazu nicht, bietet es dennoch genug Stabilität für die Nacht.

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Der Laugavegur (Island) – Reisebericht

Nach viel zu langer Zeit HIER nun endlich der Reisebericht zu unserer Outdoor Tour durch Island. Wir sind den Laugavegur von Landmannalaugar bis Porsmörk gelaufen. Viel Spaß beim lesen.

Hier habe ich schon mal ein bisschen über Island geschrieben.

Wenn euch der Reisebericht gefällt, schaut doch auch mal bei den anderen Reiseberichten rein.

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Island 2013 – Landmannalaugar – Laugavegur

Reiseplanung Teil 3a : Abteilung Lager

Teil 1 – allegemeines – Was will ich eigentlich Teil 2 – Abteilung Küche

Reiseplanung Teil 3a: Abteilung Lager

Da wir von dem freien, komplett Autarken Wandern ausgehen, haben wir in Sachen Lager nur drei Möglichkeiten: Zelt, Tarp/Plane und eine natürliche Behausung. Da die Abteilung Lager ein wenig Umfangreicher ist, habe ich die Artikel in a und b unterteilt. In diesem Teil geht es primär um allgemeine Information und um Kuppel- sowie Tunnelzelt. Teil b kümmert sich um das 1-Mann Zelt, Geodät, Tarp und die natürliche Behausung, auch werden noch einzelne Aspekte der Qualität wie die Wassersäule beleuchtet.

Wie der Gaskocher in der Abteilung Küche (klicke hier für Abteilung Lager und hier für den Teil 1), ist das Zelt der Klassiker bei der Abteilung Lager. Hier stellen sich zunächst zwei Fragen. Für wie viele Personen und von welcher Art soll das Zelt sein? Gehen wir erstmal von zwei Personen aus. Man kann natürlich ein 2 Mann Zelt holen oder aber jeder holt sich ein 1 Mann Zelt. Vorteil beim Ersteren sind bspw. geteilte Kosten, das Gute am Zweiten ist, jeder hat ein Lager, dass man auch auf Solo Touren benutzen kann, ohne dass man unnötiges Gewicht (zu großes Zelt für einen alleine) mit sich herumschleppen muss. Im Notfall, sollte beispielsweise einer von beiden sein Zelt verlieren, gibt es eben noch ein zweites. Das wird zwar nicht komfortabel, aber besser als nichts.

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