Zelt oder Biwak?

Diesmal geht es mal wieder um die Outdoor Abteilung dieses Blogs. Und zwar im speziellen um die Frage: Zelt oder Biwak. Wo es sich letztlich am besten schläft, entscheidet natürlich das eigene Empfinden. Der Eine braucht einfach den räumlichen Schutz den ein Zelt bringt, der Andere und dazu zähle ich mich, liebt es, unter freiem Himmel zu übernachten. Ich stehe eindeutig auf der Seite des Biwaksacks, aber aus rein persönlichen Gründen, ich möchte/werde dass Zelt an sich hier nicht schlecht machen, sondern die Vor- und Nachteile von beiden Möglichkeiten aus meiner Perspektive und anhand meiner Erfahrungen vergleichen.

Als ich mich mit meinem Wanderkumpan auf unsere Schottland Tour vorbereitet habe, stand trotz unserer bisherigen Biwaktouren felsenfest klar, dass wir ein Zelt nutzen würden. Dem Schutz wegen. Wir hatten uns dafür eigens ein gutes und vor allem leichtes Zelt gekauft. Der Termin rückte letztlich näher und als die Packliste für die 10 Tagestour feststand, stand auch fest, dass das Gepäck zu schwer war! Es musste alles nochmal genau sondiert werden. Mittlerweile haben wir fast alles auf extrem leichte und multifunktionale Materialien umgestellt, dass war zu dem Zeitpunkt noch nicht der Fall.

Weiterlesen „Zelt oder Biwak?“

Messer, Machete oder doch ein Schwert???

Es ist für Outdoor Zwecke wirklich nicht einfach das passende Messer zu finden, da es einfach eine ungeheure Masse an Messern gibt und man sich gerne auch von martialischer Optik beeinflussen lässt. Ich habe gerade selber eine intensive Suche nach einem geeigneten Messer für meine Outdoor Touren hinter mir und meine gesammelten Erkenntnisse möchte ich gerne in Kurzform teilen.

Ich weiß nicht wie viele Messer ich mir angeschaut habe, aber ab einem gewissen Punkt habe ich sogar davon geträumt, im übertragenden Sinne. Es war bei mir am Anfang wahrscheinlich dass gleiche wie bei den meisten anderen (Männern?!) auch. Die Größe des Messers ist eine schwierige Frage. Man fängt an zu schauen, dann denkt man an ein größeres Messer, sicher ist sicher, dann schaut man ganz zufällig auch mal bei den Macheten und irgendwann ist man Gedanklich schon in der “Schwertabteilung”. Also zumindest mir ging es so. Am Anfang sollte man sich überlegen, was man eigentlich möchte. Ich schreibe bewusst was man möchte und nicht was man braucht, dazu kommen wir später, denn es gilt diese beiden Bereiche zu vereinen.

Weiterlesen „Messer, Machete oder doch ein Schwert???“

Der Hobo Kocher

Ich muss hier mal wieder die Gelegenheit nutzen, und einen fantastischen Ausrüstungsgegenstand vorstellen und zwar den Hobo Kocher, er ist mittlerweile zu einem meiner Lieblinge geworden und ich will ihn nicht mehr missen.

Hobo ist ein Begriff für die Amerikanischen Wanderarbeiter. Sie reisten auf Güterzügen oder zu Fuß oder wie auch immer es sich anbot durch das Land und lebten von kleineren oder wenn sie Glück hatten größeren Arbeiten, ihr bekanntester Vertreter war wohl der Schriftsteller Jack London (wer noch nichts von ihm gelesen hat, sollte das schleunigst nachholen!!!) der eine Zeit lang als Hobo gelebt hat und durch das Land gezogen ist .

Die meist obdachlosen Hobos waren also darauf angewiesen mit möglichst geringen Mitteln zurecht zu kommen. Im Zuge dessen entstand eben der so genannte Hobo Kocher, der letztlich eine Dose mit Löchern ist um es mal ganz einfach zu sagen. So fing er zumindest an. Ich gehe jetzt nicht auf den detaillierten Aufbau ein, ebenso wenig auf die genaue Geschichte der Hobos, dafür gibt es schließlich das Internet.

Weiterlesen „Der Hobo Kocher“

West Highland Way Teil 2

2012-06-24_13-56-14_585 Blog
West Highland Way

Hier folgt nun der zweite Teil des Reiseberichtes zum West Highland Way. Ihr findet den Bericht direkt HIER

Dies ist der zweite von drei Teilen, in denen ich unsere Reise mit euch teile. Es war eine nicht ganz reibungslos verlaufende Wanderung, sondern wurde letztlich zu einer Art Extremerfahrung. Auf der einen Seite hätte man darauf verzichten können, aber auf der anderen Seite hat sie einen auch geprägt und viel beigebracht, aber lest selbst 🙂

Wenn ihr Fragen zum West Highland Way habt, dann schreibt mich gerne an. Ich werde versuchen sie alle zu beantworten 🙂

In diesem Sinne

West Highland Way Teil 1

2012-06-23_18-47-03_964
West Highland Way (WHW)

Hier ist endlich der erste Teil des Reiseberichtes zum West Highland Way in Schottland. Wenn ihr HIER klickt, dann landet ihr direkt dort. Dies ist der erste von drei Teilen, in denen ich unsere Reise mit euch teile. Es war eine nicht ganz reibungslos verlaufende Wanderung, sondern wurde letztlich zu einer Art Extremerfahrung. Auf der einen Seite hätte man darauf verzichten können, aber auf der anderen Seite hat sie einen auch geprägt und viel beigebracht, aber lest selbst 🙂

Wenn ihr Fragen zum West Highland Way habt, dann schreibt mich gerne an. Ich werde versuchen sie alle zu beantworten 🙂

In diesem Sinne

West Highland Way – Reisevorbereitung

Mittlerweile haben wir die Tour, den West Highland Way entland, schon hinter uns gebracht und sie kam gänzlich anders als gedacht. Bevor ich nun aber den Reisebericht schreibe, ich lasse ganz gerne ein wenig Zeit verstreichen bis ich mich daran setze und mich zurück erinnere, möchte ich  hier ein wenig von der Reisevorbereitung erzählen, die sich mehrfach zerschlagen und verändert hat um letztlich wieder dahingehend zurückzukehren wo man begann „keep it simple“. Sollte mir als Minimalist dies eigentlich ein grundsätzlicher Leitspruch sein, war das stellenweise leider in Vergessenheit geraten. Neue Ideen keimten auf was man doch noch alles machen könnte, Präventionsmaßnahmen wurden erdacht um Herr jeder Lage zu werden, Dinge wurden vergessen und falsch kalkuliert. Also der ganz normale Wahnsinn vor einer Reise.

Wir haben exakt 160 Tage vor dem Tag x den Flug gebucht und dadurch noch einen günstigen Preis erwischt. Der Flug ging direkt von Bremen aus nach Glasgow, von dort aus mussten wir dann irgendwie nach Milngavie kommen, was via Bus/Taxi nicht das Problem sein sollte und dann ging es schließlich los. Ich war wirklich froh, als alle Reiseformalitäten hinter einem lagen, denn dass sind alles Dinge, die mich stören. Hier anstellen, dort einen Zettel holen, dort anstellen und so weiter. Ich freute mich von Anfang an auf den Start, alles andere war nur die zu erledigende Pflicht. Für mich war es das erste Mal, dass ich mit dem Flugzeug unterwegs war und so stellte sich das ganze Prozedere als wesentlich simpler dar, als ich zunächst vermutete. Zudem hatte der erste Flug etwas spannendes. Seit dem weiß ich, ich liebe es zu fliegen 🙂

Weiterlesen „West Highland Way – Reisevorbereitung“