Mein Survival Kit!

Ich möchte heute gerne mal mein kleines Suvival Kit vorstellen. In einem späteren Bericht werde ich noch auf meinen ganzen Survival Gürtel eingehen (auch liebevoll Batgürtel genannt ^^), aber da allein das Survival Kit so einiges enthält, möchte ich das gerne in diesem extra Artikel vorstellen.

Und so sieht das ganze aus:

Survival Kit 1

Ich nutze die  Tasmanian Tiger Pouch da sie mir von der Größe her sehr zusagt und preislich in Ordnung ist. Generell steige ich gerade auf Taschen und Rucksäcke aus dem „militärischen“ Bereich um, sei von 5.11 Tactical oder eben Tasmanian Tiger. Auch Maxpedition kommt immer mal zur Anwedung, ist mir persönlich aber zu teuer, da es im Vergleich nicht wirklich viel besser ist.

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Reiseplanung Teil 3b : Abteilung Lager

Teil 1 Allgemeines – Was will ich eigentlich? Teil 2 Abteilung Küche Teil 3a Abteilung Lager

Das Geodät ist eine besondere Art von Kuppelzelt. Es hat sich kreuzende Gestängebögen wodurch es selbststehend ist und keiner Abspannung bedarf. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn man beispielsweise auf Steinboden nächtigen möchte und keine Möglichkeit hat Heringe in den Boden zu rammen. Das Geodät ist von allen Arten das mit Abstand stabilste, was auch den Vorteil hat, das es eine Hohe Schneelast ertragen kann. Gerade bei Wintertouren muss man das unbedingt beachten. Erwartet man reichlich Neuschnee (oder ist man oft bei viel Schnee unterwegs), wäre ein Geodät erste Wahl, ebenso wenn der Untergrund ungewiss ist auf einer Reise. Überhaupt ist für alle extremeren Touren ein Geodät von Vorteil. Sie sind aber, natürlich, etwas teurer.  Beim Geödät hat man meistens auch die Möglichkeit das Außenzelt zuerst aufzubauen. Wenn ein Sturm droht, sollte man es natürlich zur Sicherheit dennoch abspannen. Hat man die Möglichkeit dazu nicht, bietet es dennoch genug Stabilität für die Nacht.

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Der Laugavegur (Island) – Reisebericht

Nach viel zu langer Zeit HIER nun endlich der Reisebericht zu unserer Outdoor Tour durch Island. Wir sind den Laugavegur von Landmannalaugar bis Porsmörk gelaufen. Viel Spaß beim lesen.

Hier habe ich schon mal ein bisschen über Island geschrieben.

Wenn euch der Reisebericht gefällt, schaut doch auch mal bei den anderen Reiseberichten rein.

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Island 2013 – Landmannalaugar – Laugavegur

Reiseplanung Teil 3a : Abteilung Lager

Teil 1 – allegemeines – Was will ich eigentlich Teil 2 – Abteilung Küche

Reiseplanung Teil 3a: Abteilung Lager

Da wir von dem freien, komplett Autarken Wandern ausgehen, haben wir in Sachen Lager nur drei Möglichkeiten: Zelt, Tarp/Plane und eine natürliche Behausung. Da die Abteilung Lager ein wenig Umfangreicher ist, habe ich die Artikel in a und b unterteilt. In diesem Teil geht es primär um allgemeine Information und um Kuppel- sowie Tunnelzelt. Teil b kümmert sich um das 1-Mann Zelt, Geodät, Tarp und die natürliche Behausung, auch werden noch einzelne Aspekte der Qualität wie die Wassersäule beleuchtet.

Wie der Gaskocher in der Abteilung Küche (klicke hier für Abteilung Lager und hier für den Teil 1), ist das Zelt der Klassiker bei der Abteilung Lager. Hier stellen sich zunächst zwei Fragen. Für wie viele Personen und von welcher Art soll das Zelt sein? Gehen wir erstmal von zwei Personen aus. Man kann natürlich ein 2 Mann Zelt holen oder aber jeder holt sich ein 1 Mann Zelt. Vorteil beim Ersteren sind bspw. geteilte Kosten, das Gute am Zweiten ist, jeder hat ein Lager, dass man auch auf Solo Touren benutzen kann, ohne dass man unnötiges Gewicht (zu großes Zelt für einen alleine) mit sich herumschleppen muss. Im Notfall, sollte beispielsweise einer von beiden sein Zelt verlieren, gibt es eben noch ein zweites. Das wird zwar nicht komfortabel, aber besser als nichts.

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Reiseplanung Teil 2 : Abteilung Küche

Reiseplanung – Abteilung Küche

Hier gehts zu Teil 1

Als Minimalist habe ich zwar verschiedene Settings was die Abteilung Küche angeht, aber nicht einen riesen Fundus an Töpfen, sondern lediglich einen (passenden) pro Setting.

Für super leichte Touren ohne sehr große Beanspruchung des Materials beim Transport (wie im Flugzeug, oder die Riemen der Lastenkraxe) ist es Titan. Für alles wo es ggf. etwas robuster zur Sache geht und für alles wo es darauf ankommt, dass das Material alles aushält, ist es Edelstahl. Es gibt natürlich noch als Zwischending die Alu Töpfe, deutlich leichter als Edelstahl, auch sehr gut nutzbar und durchaus eine Alternative. Sie sind ziemlich preiswert, so dass Beulen nichts ausmachen und halten auch einiges aus. Da ich aber eben nicht zu viele verschiedene Arten von Töpfen haben wollte, bin ich bei Titan und Edelstahl geblieben. Bei ersterem einen Topf, bei letzteren einen kleinen und einen größeren Topf, eine Pfanne und einen Wasserkessel. Damit bin ich für alles ausgerüstet was ich so brauchen könnte. Natürlich schleppe ich nicht immer alles mit mir herum, sondern nur, was ich wirklich benutze.

Pro Setting gibt es natürlich auch verschiedene Kocher, denn da hat man wirklich die Qual der Wahl!

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Reiseplanung Teil 1: Was will ich eigentlich?

Ich muss sagen, für mich ist die Reiseplanung ein sehr angenehmer Punkt, auch wenn viele ihn lästig finden mögen. Ich plane sowieso gerne, daher ist das nicht ungewöhnlich, aber die Planung einer Outdoor Tour größeren Ausmaßes, hat nochmal einen besonderen Stellenwert. Es ist, als würde man vorab reisen ohne einen Fuß vor die Tür zu machen.

Man setzt sich mit allem intensiv auseinander, sowohl Route, als auch Gegebenheiten, Klima und natürlich Ausrüstung. Nebenbei erfolgt dann die Planung der Logistik. Wie komme ich hin, wie geht es wieder zurück etc.

Umfang

Meiner Meinung nach steht an erster Stelle der Planung der Umfang der Tour. Wie viele Tage habe ich zur Verfügung ist da die zentrale Frage. Manche mögen die Region zuerst bedenken, aber wenn ich nur wenige Tage habe, würde ich beispielsweise nicht nach La Reunion oder in den Sarek reisen. Für manche Gebiete sollte bzw. muss sich sogar Zeit nehmen. Das dürfte damit wohl der einfachste Punkt sein da er meist von den beruflichen Möglichkeiten beschränkt (oder eben nicht) wird. Also bevor ich mir Gedanken zu irgendeiner Tour mache, wird die Urlaubsplanung gemacht. Bei mir ist es so, dass zum Ende des Jahres die Urlaubsplanung für das nächste Jahr gemacht wird, so hat man also von vorn herein einen gewissen Rahmen den man verplanen kann. Natürlich ist dieser Plan noch nicht in Stein gemeißelt und lässt Flexibilität zu (zur Koordination mit Partner und/oder Kumpan), aber der Rahmen steht schonmal.

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Winter Schlafsack: Mammut Tyin EXP 5-Season – EXP für Expedition :)

Ich möchte hier mal wieder ein bisschen Ausrüstung vorstellen, denn da habe ich mal wieder etwas richtig feines gefunden und da ich mir sehr viel angeschaut habe und auch der erste Test absolviert wurde, kann ich guten Gewissens diesen Schlafsack empfehlen.

Aber erstmal zurück auf Anfang. Seit Jahr und Tag war ich mit meinem North Face Sommerschlafsack unterwegs. Traumhaftes Packmaß und super leicht. Ja, auch Wintertouren habe ich damit bestritten und das war alles andere als angenehm. Es ging zwar, aber das war es eben auch schon.

Eine ganze Weile stand der „so leicht wie möglich Gedanke“ sehr im Vordergrund und daher verweilte der Schlafsack auch im Bestand, egal bei welcher Jahreszeit, denn einen leichteren und besser zu komprimierenden Sack hatte ich bisher nicht finden können. Irgendwann aber wurde der Komfort wichtiger, nicht weil das Alter zunahm, sondern die Erfahrung, zumindest rede ich mir das ein 😉 Der Schlaf ist letztlich die einzige wirkliche Möglichkeit, seine Akkus wieder zu laden. Mit dem Sommerschlafsack hat man zwar die Nacht überstanden, meist mit sämtlicher Kleidung an (zumindest im Winter), aber wirklich erholsam war das nicht. Man brach so früh wie möglich wieder auf, um den Kreislauf in Gang zu bringen und der Schlaf an sich (so man schlief) brachte einfach nicht so viel Erholung, wie er hätte bringen können. Das lag sicherlich auch daran, das der Körper permanent mit der eigenen Heizung beschäftigt war.

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