Meine Feuertasche

 

In diesem Video geht es um meine Feuertasche, in der ich alle Gegenstände aufbewahre die ich benutze, um ein Feuer zu bewerkstelligen.

Verwendete Ausrüstung:

Fatwood/Kienspan
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Hitzeschutz-Handschuh
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Feuerstahl – Army
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Feuerstahl – Scout
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Special Outdoor Anspitzer ;-D
http://amzn.to/1SVEDc4
Böker Lil Friend Messer
http://amzn.to/1UGCiGJ
Geraspeltes Fatwood
http://amzn.to/1SVDUI1
Tasmanian Tiger Tasche
http://amzn.to/1SVEt4y

Sawyer Wasserfilter

Dieses Mal stelle ich den Sawyer Wasserfilter vor. Von diesem kleinen Filter bin ich mehr als begeistert, weil er nicht nur treue, sondern eben auch gute Dienste leistet und dabei so gut wie nichts wiegt und nur sehr wenig kostet.

Das ist quasi die Dreifaltigkeit bei Outdoorausrüstung: Funktionell, leicht, preiswert ^^

Aber im Ernst. Ich habe eine ganze Weile lang diese fürchterlichen Chlor Tropfen genutzt. Sie tun ihren Dienst, sie töten wirklich nahezu alles ab (außer Chemie natürlich), inkl. dem Genuss an Wasser, denn man hat das Gefühl als wenn man ein frisch gechlortes Schwimmbad austrinken würde. Ich bin nun ohnehin kein Freund von Chlor und so war das alles andere als ein Genuss und das löschen des Durstes kostete Überwindung, was definitiv nicht so sein sollte. Irgendwann war ich dann auf Chlor Tabletten umgestiegen. Sie lassen sich etwas besser dosieren als die Tropfen (damit habe ich immer leicht überdosiert), der Chlorgeschmack war aber immer noch sehr dominant.

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Wanderausrüstung für 300€

Hier geht es mal um die Wanderausrüstung. Ich hatte ja bereits einen Artikel zum Thema Bushcraft für 100€ geschrieben, aber wandern oder Trecking oder wie auch immer, ist nochmal ein anderes Thema. Man muss hier aber gleich sagen, es handelt sich um Anfänger Ausrüstung für gelegentliche Wanderungen in nicht all zu anspruchsvollem Gebiet, also man sollte mit dieser Ausrüstung nicht unbedingt über die Alpen nach Venedig laufen, aber das dürfte klar sein. Für eine solche Tour würden die Schuhe allein schon das Budget sprengen.

Hier geht es aber nicht nur um das Wandern, sondern um das Outdoor Erlebnis als ganzes, also auch das Übernachten in der freien Natur, kochen und so weiter. Aber es sei hier gesagt, es ist eher eine schönwetter und eine warmwetter Ausrüstung! Sobald man sich gegen Kälte schützen muss, wird es quasi zwangsläufig teurer. Hier würde ich nicht dazu raten, am falschen Ende zu sparen, da es sonst gefährlich werden kann!

Genauso wie bei der Bushcraft Ausrüstung werde ich verschiedene Sektionen vorstellen und dann jeweils Ausrüstung auflisten, die man verwenden kann und sich im Budget Rahmen bewegt. Allerdings stelle ich insgesamt nicht so viel vor. Der gesetzte finanzielle Rahmen ist nicht so üppig und durch ein paar Faktoren braucht man beim Wandern mehr Dinge als beim Bushcraft oder sagen wir andere Dinge. Natürlich ist Bushcarft preiswerter, aber das ist nicht nach jedermanns Geschmack. Ich bin auch mit dem Wandern angefangen und es musste sich erstmal eine Leidenschaft für die Natur entwickeln. Am Anfang war ich noch ein wenig High Tech fixiert. Die Dinge sollten alles können und super leicht sein etc. Wichtiger ist mir jetzt und hier, dass sie funktionieren und zwar ohne wenn und aber.

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Die perfekte Ausrüstung und warum es sie nicht gibt…

Kennt ihr das auch? Ihr habt Ewigkeiten nach neuer Ausrüstung gesucht, was vermeintlich perfektes gefunden und dann im Einsatz festgestellt, dass es doch nicht passt, oder eine Woche später etwas vermeintlich noch besseres gefunden? Mich würde mal interessieren, ob es euch auch manchmal so geht und bei welcher Ausrüstung das der Fall war. Hier geht es um die perfekte Ausrüstung.

Ich habe ja schon ein paar Mal erwähnt, dass ich zum Perfektionismus neige, was manchmal etwas hinderlich sein kann. Aber so habe ich natürlich bei der Ausrütung immer nach dem Allround Ausrüstungsgegenstand Gesucht, nur mit Vorteilen gesegnet, Nachteile und Schwächen sind ihm fremd…..ich bin gescheitert. Naja, eigentlich ist scheitern das falsche Wort, denn ich bin einfach schlauer geworden, bzw. habe mich von einem Irrglauben befreit, nämlich dass es für alles „das Beste, einzige Wahre“ gibt. Das kann es gar nicht geben! Der Minimalismus (ich sammle …ismus ^^“) hat mich zudem dazu drängen wollen, einen Gegenstand für einen Bereich zu haben, der quasi in jeder Situation funktioniert….ich bin gescheitert. Naja, eigentlich…ihr ahnt schon.

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Mein „Survival“ Gürtel – Grundausstattung im Gürtelformat

Wie schon in dem letzten Artikel „Mein Survival Kit“ angekündigt, möchte ich hier meinen kompletten „Survival Gürtel“ vorstellen. Das Prinzip hinter dem Gürtel ist eigentlich identisch zu dem Prinzip hinter dem Survival Kit, letztlich ist es ja auch ein elementarer Bestandteil des Gürtels. Survival Gürtel Klingt ein wenig hoch gestochen bzw. heroisch, aber letztlich ist es der beste Begriff dafür. Auch wenn er hoffentlich niemals seinem eigentlichem Zweck folgend eingesetzt werden muss, ist es gut ihn zu haben und sich mit dem Inhalt auszukennen.

Der Gedanke ist folgender: sollte ich aus irgendwelchen Gründen von meinem Rucksack getrennt werden, möchte ich nicht ohne Basis Ausrüstung dastehen, sondern das Wichtigste am Körper tragen. Hosentaschen reichen dafür nicht unbedingt aus und so kam ich irgendwann auf diesen Gürtel. Wie man auf dem Bildern sehen wird, ist kein Tarp daran befestigt, dass ist nur bei dieser Tour der Fall gewesen. Anstelle der kleinen Tasche in der Mitte, wäre normalerweise ein Tarp oder Poncho befestigt. Ich brauchte es nur in dem Moment nicht und hatte das beim Bilder machen nicht bedacht.

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Reiseplanung Teil 2 : Abteilung Küche

Im 2. Teil zum Thema Reiseplanung geht es darum, was man bei einer Outdoor Tour als Verpflegung nehmen kann. Was gibt es? Was hat sich bewährt? Womit kann ich kochen?

Reiseplanung – Abteilung Küche

Hier gehts zu Teil 1

Als Minimalist habe ich zwar verschiedene Settings was die Abteilung Küche angeht, aber nicht einen riesen Fundus an Töpfen, sondern lediglich einen (passenden) pro Setting.

Für super leichte Touren ohne sehr große Beanspruchung des Materials beim Transport (wie im Flugzeug, oder die Riemen der Lastenkraxe) ist es Titan. Für alles wo es ggf. etwas robuster zur Sache geht und für alles wo es darauf ankommt, dass das Material alles aushält, ist es Edelstahl. Es gibt natürlich noch als Zwischending die Alu Töpfe, deutlich leichter als Edelstahl, auch sehr gut nutzbar und durchaus eine Alternative. Sie sind ziemlich preiswert, so dass Beulen nichts ausmachen und halten auch einiges aus. Da ich aber eben nicht zu viele verschiedene Arten von Töpfen haben wollte, bin ich bei Titan und Edelstahl geblieben. Bei ersterem einen Topf, bei letzteren einen kleinen und einen größeren Topf, eine Pfanne und einen Wasserkessel. Damit bin ich für alles ausgerüstet was ich so brauchen könnte. Natürlich schleppe ich nicht immer alles mit mir herum, sondern nur, was ich wirklich benutze.

Pro Setting gibt es natürlich auch verschiedene Kocher, denn da hat man wirklich die Qual der Wahl!

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High Tech Hobo Kocher

Der Vargo Hexagon ist ein High Tech Hobo Kocher. Sehr klein, sehr leichter Titan und ziemlich teuer, aber ist er es auch wert?

Nun, ich habe vor einiger Zeit schonmal einen Bericht über meinen Hobo Kocher geschrieben, daher will ich gar nicht erst groß ausführen was das ist und warum ich ihn klasse finde.

Hier findet ihr den entsprechenden Artikel dazu. Wenn also gar nicht so recht bekannt ist, was ein Hobo Kocher ist, würde ich den verlinkten Artikel von mir empfehlen um sich etwas einzulesen. Auch dort ist es nur grob gehalten, denn das Prinzip ist sehr einfach, was ihn eben so zuverlässig und robust macht.
Nun habe ich in besagtem Artikel auch von dem High-Tech Vargo Hexagon geschrieben, viel mehr um Infos gebeten, leider habe ich keinerlei Informationen bekommen und irgendwie wuchs auch meine Neugier. Er machte jedoch auf mich einen eher fragilen Eindruck, wirkte wenig vertrauenerweckend, klein und war zudem noch höllisch teuer., weswegen ich immer ein wenig Abstand hielt. Nun, davon hat sich vieles revidiert (der Preis nicht ^^)!

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Auf der linken Seite haben wir den High Tech Hobo Kocher, auf der rechten Seite den Ikea Besteckkorb Hobo Kocher. Ich liebe meinen Ikea Hobo Kocher heiß und innig und er hat mir wahrlich treue Dienste geleistet, vor allem wenn man bedenkt, dass er nur lächerliche 3€ gekostet hat. Da stehen Preis/Leistung in einem Verhältnis, wie man es sich nur wünschen kann. ABER, und hier kommt der Pferdefuß, das Problem liegt an anderer Stelle und zwar an dem Volumen! Selbst das Gewicht ist eigentlich noch so human, dass man damit leben kann, aber das Volumen ist schon nicht gering, gerade auch wenn man bedenkt, dass man noch einen Topf mit sich führt, ist der Rucksack ganz schnell voll! Das Bild gibt hier keinen wirklichen Größenvergleich.

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Der Hobo Kocher

Der Hobo Kocher ist eine fantastische Möglichkeit draußen mit Feuer zu kochen, aber dennoch in sicherem Rahmen…

Ich muss hier mal wieder die Gelegenheit nutzen, und einen fantastischen Ausrüstungsgegenstand vorstellen und zwar den Hobo Kocher, er ist mittlerweile zu einem meiner Lieblinge geworden und ich will ihn nicht mehr missen.

Hobo ist ein Begriff für die Amerikanischen Wanderarbeiter. Sie reisten auf Güterzügen oder zu Fuß oder wie auch immer es sich anbot durch das Land und lebten von kleineren oder wenn sie Glück hatten größeren Arbeiten, ihr bekanntester Vertreter war wohl der Schriftsteller Jack London (wer noch nichts von ihm gelesen hat, sollte das schleunigst nachholen!!!) der eine Zeit lang als Hobo gelebt hat und durch das Land gezogen ist .

Die meist obdachlosen Hobos waren also darauf angewiesen mit möglichst geringen Mitteln zurecht zu kommen. Im Zuge dessen entstand eben der so genannte Hobo Kocher, der letztlich eine Dose mit Löchern ist um es mal ganz einfach zu sagen. So fing er zumindest an. Ich gehe jetzt nicht auf den detaillierten Aufbau ein, ebenso wenig auf die genaue Geschichte der Hobos, dafür gibt es schließlich das Internet.

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