Outdoor Gefahren: Eichenprozessionsspinner

Langsam kommt der Frühling immer stärker an und alles erwacht, blüht und beginnt sich zu bewegen. So leider auch der Eichenprozessionsspinner!

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Auch wenn das Tierchen eigentlich ganz schön aussieht, gilt es, diese Raupenart strikt zu meiden!

Der Eichenprozessionsspinner ist mittlerweile in ganz Deutschland verbreitet, am stärksten aber in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Die Liste wird stetig länger. Besonders in Eichenreichen Wäldern kommt er vor, was man sich anhand des Namens wohl schon erschließen kann, doch er kommt auch an anderen Bäumen vor.

Warum aber ist er so gefährlich?

Die kleinen Brennhaare des Spinners brechen sehr leicht und sind so winzig, das der Wind sie tragen kann, so dass sie sich entsprechend verbreiten können. Da in einem Nest durchaus mehrere Hundert Exemplare auftreten, kann man sich vorstellen, dass man solche Nester meiden sollte, es die Gefahr nicht nur von der direkten Berührung ausgeht. Am Gefährlichsten sind die Häärchen aus dem dritten Larvenstadium, dass in etwa im Mai/Juni abgestoßen wird. Diese Haare können sich im Unterholz befinden und bleiben überall haften. Bei berührung mit der Haut, setzen sich die Haare durch Widerhaken fest und sorgen für teilweise schwere toxische Reaktionen!

Auf der Haut sorgen die Haare für Quaddeln, Brennen und Juckreiz, eingeatmet können sie schmerzhaften Husten, Bronchitis und sogar Asthma hervorrufen. Begleitend können Schwindel, Fieber und starke Abgeschlagenheit auftreten. Bei empfindlicheren oder anfälligeren Menschen kann es sogar zu einer Schockreaktion kommen.

Beeinträchtigung der Haut kann sogar zwei Wochen anhalten, sollte man die Haare eingeatmet haben, ist meist eine Behandlung mit einem Bronchien erweiternden Mittel notwendig. Vor allem die Schockreaktion ist nicht zu verachten.

Haltet also, vor allem auch bei der Suche nach einem Schlafplatz, die Augen offen nach dem Eichenprozessionsspinner und meidet befallene Gebiete weiträumig. Die Brennhaare kann man nicht sehen, nur spüren, aber dann ist es bereits zu spät.

Vor allem, wenn man alleine unterwegs ist kann dieses kleine Tierchen einem die Wanderung gehörig vermiesen und bisweilen sogar gefährlich werden. Ich wurde dem noch nie ausgesetzt, daher weiß ich nicht, ob ich in diese Richtung ein empfindlicher Mensch bin, oder nicht und ich denke, das wissen die meisten von euch eben auch nicht.

In diesem Sinne, passt auf euch auf.

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