Outdoor Gefahren: Dehydration

In diesem Teil der Outdoor Gefahren geht es um die Dehydration beim wandern. Auch das ist eine Gefahr, die oft unterschätzt wird, verschiedene Ursachen und auch verschiedene Auswirkungen haben kann.

Zunächst unterscheidet man drei verschiedene Arten der Dehydration.

Die Isotone Dehydration. Bei dieser Form der Dehydration, mangelt es an Wasser und Salzen gleichermaßen. Dies passiert in der Regel durch zu weniges Trinken, Erbrechen oder Durchfall.

Von der Hypertonen Dehydration spricht man, wenn es an Wasser, nicht aber an Salzen fehlt, zum Beispiel beim Fieber.

Demnach ist die Hypotone Dehydration der Zustand, wenn es dem Körper im Verhältnis zum Wasserhaushalt an Salzen fehlt. Dies passiert häufig wenn man stark geschwitzt hat, bspw. durch große Anstrengung.

Hier wird schon deutlich, dass Deyhdration nicht alleine vom Wasser abhängt, sondern auch von dem Natriumgehalt im Körper. Ich will hier auf den Elektrolyt Haushalt aber nicht zu sehr eingehen, da man meistens, zumindest in unseren Kulturkreisen, genug Salze und Mineralien auf nimmt.

Die wichtigsten Elektrolyte sind Natrium, Calcium, Magnesium, Kalium, Chlorid, Hydrogencarbonat, Phosphat und Sulfat. Wer schonmal die Verpackung einer Multivitamin Brausetablette näher angeschaut hat, dem werden diese Stoffe sicher ein Begriff sein.

Wenn man bspw. über längeren Zeitraum nur reines Quellwasser trinkt, und keinerlei Salze zu sich nimmt, dann kann es aber eben zu besagtem Mangel kommen, da das Wasser der Quelle in der Regel noch nicht durch Mineralien gesättigt sondern „leer“ ist. Starker Durchfall und Erbrechen sind weitere Ursachen. Einfach vermeiden kann man einen Elektrolyt Mangel durch bspw. entsprechende Brausetabletten oder auch indem man eine Brühe trinkt. Brühwürfel wiegen quasi nichts, schmecken gut und wärmen den Körper, also gleich viele Vorteile. Ich habe immer ein paar dabei und würde selbiges jedem empfehlen.

Ursachen

Es gibt diverse mögliche Ursachen für eine Dehydration, aber die gängigste dürfte einfach sein, dass man zu wenig getrunken hat! Starker Durchfall und Erbrechen sind weitere Gründe. Auch Blutverlust und Verbrennungen können zu einer Dehydration führen.

Symptome der Dehydration

Leichte Dehydration: Es herrscht ein Flüssigkeitsverlust von 3-5% des Körpergewichts. Durst ist natürlich das erste Anzeichen einer Dehydration, denn Durst tritt erst dann auf, wenn man schon zu wenig getrunken hat. Es ist kein Frühwarnsystem, sondern ein erstes Anzeichen. Trockene Schleimhäute und dunkel gefärbter Urin sind weiter Symptome einer leichten Deyhdration.

Bei 6-8% des Körpergewichts spricht man von einer mäßigen Dehydration. Hier intensivieren sich bereits die Symptome. Starke Trockenheit von Haut und Schleimhaut, eingesunkene Augen, stark reduzierte Harnausscheidung, ggf. Herzrasen.

Eine schwere Dehydration hat man bei einem Flüssigkeitsverlust von 9-12% des Körpergewichts erreicht. Symptome sind niedriger Blutdruck und stehende Hautfalten (drückt man Haut zusammen und lässt sie wieder los, glättet sie sich nicht sofort wieder)

Ab 12% kann es zum Schock, Kreislaufschwäche und Bewusstseinsstörungen wie Lethargie, Verwirrtheit, Delirium bis hin zum Koma kommen!

Quintessenz des ganzen – lieber einen Schluck Wasser mehr trinken, als einen zu wenig!

In diesem Sinne

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