16 Tage Schweden – Bohusleden Verpflegung

Bald geht es endlich los und die nächste größere Tour steht an. Diverse Touren warten zwar noch darauf einen eigenen Reisebericht zu erhalten, doch im Moment gilt all meine Aufmerksamkeit dem Bohusleden. Insgesamt 16 Tage werden C und ich in Schweden verbringen und die meiste Zeit davon natürlich unter freiem Himmel. Aber auch Göteborg wollen wir uns an ein oder zwei Tagen ein wenig näher anschauen. Wer da noch gute Tipps hat, gerne her damit, ich würde mich freuen.

Da ich gerade so tief in der Endplanung stecke, dachte ich mir, dass ich das Eine oder Andere einfach mal teile. Die grundsätzliche Planung ist natürlich längst geklärt, es bleiben ein paar Kleinigkeiten bei denen man hin und her überlegt (Zelt: ja/nein? Noch mehr Kälteschutz? Weniger dies, oder mehr jenes etc) bzw. sowas, wofür der Wetterberichte abwarten muss. Vielleicht folgt später auch noch eine Packliste in dem ich alles genau aufliste. Wenn ich die Zeit finde, dann mit dem jeweiligen Gewicht, aber ansonsten halt einfach das, was dabei ist. Ich denke auch, dass das reicht damit sich jeder ein Überblick verschaffen kann. Ich versuche da immer einen guten Kompromiss zwischen sehr leicht, Robustheit und Komfort zu finden. Aber dazu dann ineinem andern Post mehr.

Verpflegung:

Gepackt ist für 12 Tage. Für die verbleibenden Tage würden wir dann einen Abstecher in einen Ort machen und uns mit Essen versorgen. Auch auf dem Weg kann man an der einen oder anderen Stelle einkaufen, da können wir also problemlos unsere Vorräte aufstocken. Folgendes ist also jeweils in 12facher Menge dabei.

Travel Lunch und Kaffee für das Frühstück

Zwei Müsli Riegel für das zweite Frühstück ^^

Yum Yum (diese „viereckigen“ Instant Nudeln) als Mittag

Zwei Bifi und einen Eiweiß Riegel für den Nachmittag

100g Schokolade und 100g Studentenfutter für den Abend.

Das ist unsere tägliche Ration. Wir nehmen dieses Mal so viel mit, wie noch nie zuvor, wollten aber einfach keinen Hunger und vor allem keinen Mangel an Energie haben. Meistens hat man zwar nicht so viel Hunger unterwegs, aber wenn doch, soll auch was da sein und manchmal muss man sich auch dazu überreden etwas zu essen. Der Trip soll ja schließlich primär dem Genuss dienen und der Auszeit vom Alltag. Wenn der Körper gut mit Energie versorgt ist, dann friert man weniger und ist natürlich insgesamt vitaler. Gerade nach Island (Reisebericht dazu inkl vieler Bilder HIER) hatten wir zwei Dinge gelernt. Wir wollen nicht mehr frieren und wir wollen keinen Hunger haben.

Das waren zwei Punkte, die wir wirklich erst lernen mussten, da wir vorher primär daran interessiert waren wenig Gewicht mit uns zu schleppen und immer nur so viel mitgenommen haben, das wir gerade so hinkamen, auch was Essen anging. Aber auch beim Kälteschutz hatten wir etwas zu wenig mit. Das sollte sich dieses Mal ändern, zwar sind wir dadurch etwas schwerer als sonst, aber ich denke, das ist ein guter Kompromiss.

Travel Lunch gibt es am morgen, weil wir uns am Morgen sowieso immer ein Feuer machen, allein des Kaffees wegen und der ist ein Muss ^^. Hier macht es also Sinn das Feuer gleich zu nutzen um sich etwas zuzubereiten, was erwärmt werden muss. Da wir genügend Wasser zur Verfügung haben werden, ist Travel Lunch, bzw. die Alternative von Globi da wirklich gut. Unterwegs quasi wie ein Festmahl, daheim eher, naja…. Wir geben dem Körper sofort am Morgen Wärme und Energie für den Tag.

Die Müsli Riegel sollen den Zucker Spiegel oben halten und sättigen auch. Zunächst war der gute OatSnack angedacht, doch wenn man sich mal die Nährstoffe für 100g genau anschaut, sind die nahezu identisch mit denen von normalen Müsli Riegeln. OatSnack mag ein klein wenig mehr Sättigen, aber der Preisunterschied bringt nicht so viele Vorteile mit sich, dass es das wert gewesen wäre. Müslie Riegel sind da also mehr als ausreichend.

Yum Yum wird unsere zweite warme Mahlzeit und ein bisschen optional, bin mir aber ziemlich sicher, dass wir ohne wieder nach Hause fahren werden 🙂 Man hat erneut etwas warmes, was vielleicht für den Kopf wichtiger ist als für den Körper, es geht aber schön schnell zuzubereiten und die Gewürze als auch die Nudeln versorgen den Körper nochmal gut.

Nachmittags gibt es dann nochmal zwei Bifi und den Eiweiß Riegel. Denn ein Nährstoff der die letzten Male eigentlich immer etwas zu kurz kam war ganz klar Eiweiß. Dem soll so entgegen gewirkt werden. Bifi sind nochmal schön würzig und die 70g Eiweiß Riegel die dabei sind, machen einfach richtig gut satt.

Am Abend, bzw. kurz vor dem Schlafen gibt es nochmal 100g Schokolade (die gute Ritter Sport wegen der guten Verpackung) und 100g Nüsse (ein Mix aus gesalzenen Cashew Kernen und Studentenfutter). Normalerweise gab es am Abend immer noch was warmes, aber nach den letzten Touren haben wir gemerkt, dass uns was warmes morgens besser bekommt und vor allem muss man dann am Abend nicht mehr kochen, wenn man es nicht mehr will, das ist auch sehr angenehm. Man baut sein Lager auf und kann sich, wenn man denn möchte, direkt hinlegen. Die Schokolade und die Nüsse schmecken sehr gut, also ist das auch kein Verlust, sondern ein Luxus nach einem anstrengenden Tag. Da wir i.d.R. vor Sonnenaufgang wach sind und alles zubereiten und bis Sonnenuntergang laufen ehe wir unser Lager aufbauen, ist es nicht schlecht, wenn man dann nur wenig aufwand betreiben muss. Weil wir mit dem Lagerfeuer kochen, ist das nämlich ansonsten doch mit Arbeit verbunden. Wenn wir merken, dass wir doch lieber am Abend noch etwas warmes haben wollen, dann können wir ja einfach Yum Yum am Abend essen und das andere Mittags, da sind wir flexibel.

So, damit gibt es so einen kleinen Überblick über die Verpflegung für die Tour. Bei Fragen einfach eine Mail schreiben, bei Ideen und Anregungen natürlich genauso gerne. Auch meine Facebook Seite freut sich über jeden Klick 🙂

In diesem Sinne.

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