Mein Survival Kit!

Ich möchte heute gerne mal mein kleines Suvival Kit vorstellen. In einem späteren Bericht werde ich noch auf meinen ganzen Survival Gürtel eingehen (auch liebevoll Batgürtel genannt ^^), aber da allein das Survival Kit so einiges enthält, möchte ich das gerne in diesem extra Artikel vorstellen.

Und so sieht das ganze aus:

Survival Kit 1

Ich nutze die  Tasmanian Tiger Pouch da sie mir von der Größe her sehr zusagt und preislich in Ordnung ist. Generell steige ich gerade auf Taschen und Rucksäcke aus dem „militärischen“ Bereich um, sei von 5.11 Tactical oder eben Tasmanian Tiger. Auch Maxpedition kommt immer mal zur Anwedung, ist mir persönlich aber zu teuer, da es im Vergleich nicht wirklich viel besser ist.

Was mir an der Tasmanian Tiger Pouch sehr gut gefällt sind, neben der Tatsache das die Taschen extrem robust und gut verarbeitet sind, die Molle schlaufen. Ich habe mir bereits den 5.11 Tactitcal Rush 24 gekauft (bei Interesse mache ich dazu auch nochmal ein Review, inkl. Füllung als Bug out Bag (BOB)) der ja nun diverse Möglichkeiten hat Molle Taschen anzubringen und somit die größtmöglichste Flexibilität bietet. Molle Schlaufen dürften ja den meisten bekannt sein, daher werde ich da nicht weiter drauf eingehen. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie ein modulares System bieten, also flexibel einsetzbar sind. An normalen Gürteln kann man sie genauso befestigen wie natürlich an solchen mit entsprechenden Molle Schlaufen oder eben an allem anderen mit Molle Schlaufen. So hat auch die Scheide meines Messers solche schlaufen, ich kann es also am Rucksack anbringen, oder eine kleine Tasche an der Scheide des Messers, etc.

So viel aber zum Material. Tasmanian Tiger und 5.11 Tactical kann ich qualitativ wirklich wärmstens empfehlen. Leider auch nicht ganz preiswert (aber deutlich preiswerter als Maxpedition bei gleicher Qualität) aber dafür so Robust, das die Taschen/Rucksäcke/Kleidung auch noch was für die Enkel sind ^^

Aber nun zum Eigentlichen. Ich trage gerne das Wichtigste an Ausrüstung direkt am Körper und nicht im Rucksack. Sollte ich, aus welchen Gründen auch immer, von meinem Rucksack getrennt werden, dann möchte ich nicht ohne Ausrüstung dastehen. Diese absoluten Basics an Ausrüstung sollen zumindest sicherstellen, dass ich nicht „nackt“ im Wald stehe, sondern habe was ich brauche um erstmal notdürftig zurecht zu kommen.

Bevor ich mir nun besagten „Batgürtel“ oder Survival Gürtel zusammengestellt habe den ich ein andern Mal vorstellen werde, habe ich eine solche Survial Tasche immer mit meinem Messer zusammen am Gürtel getragen. Ich finde es sehr ratsam sich auf diese Art und Weise abzusichern, ich fühle mich damit zumindest wohler!

Survival Kit 3

Bevor ich anfange, dies ist ein absolutes minimal Set! Ich trage bspw. auch immer mein Ka-Bar BK22 bei mir, das ich auch ein andern mal vorstellen möchte, da es ebenfalls ein essentieller Bestandteil meiner Ausrüstung ist.

Also, was ist enthalten, und warum?

Oben links befinden sich zwei 3 Liter Gefrierbeutel der robusten Art. Hier würde ich im Zweifel lieber ein teureres Fabrikat kaufen, da sie wirklich aus dickerem Material bestehen. Die Gefrierbeutel dienen mir im Notfall als Wasserbehälter. So könnte ich insgesamt 6 Liter mit mir herum tragen. Tatsächlich nutze ich nur einen der Beutel und den andere als Backup. Gerade der Transport von Wasser ist ziemlich wichtig. Da in die Tasche kein Becher passt mit dem ich im Zweifel das Wasser abkochen könnte, habe ich (im Bild mitte Rechts) Chlor Tabletten dabei um das Wasser zu desinfizieren. Das schien mir die klügere Wahl zu sein, wenn ich mich entscheiden müsste.

Oben im Bild sieht man die Spark ST5 eine fantastische Stirnlampe zu einem unverschämten Preis (aber trotzdem jeden Cent wert). Das schöne an dem Ding ist, dass man nur eine standard AA Batterie braucht und diese Lampe komplett Wasser- Kälte- und Sturzsicher ist. Eine vorherige Stirnlampe hatte, der Feuchtigkeit wegen, mitten auf einer Tour den Geist aufgegeben. Glücklicherweise hatte C seine eigene dabei. Danach war mir klar, dass ich eine hochwertige und vor allem Wasserfeste Lampe haben will. Sehr gut sind auch die verschiedenen Leuchtmodi. Von seichtem Licht für das Lager bis zum Flutlicht ist alles dabei. Die Bedienung ist dabei fabelhaft.

Darunter sieht man einen Feuerstahl. Ich habe ihn zum Geburtstag geschenkt bekommen da er mir wirklich gut gefällt. Der kleine Kompass ist erstaunlich Präzise, der Feuerstahl gibt große Funken. Gut, dass Gehäuse ist ziemlich massiv und es gibt deutlich leichtere Versionen, weshalb ich hier keine direkte Empfehlung ausspreche. Mir gefällt er einfach sehr, und ein zweiter kleiner Notfall Kompass ist nie verkehrt.

Gleich daneben sieht man eine kleine Trillerpfeife. Funktioniert immer, geht eigentlich nicht kaputt und man kann auf weit größere Distanzen auf sich aufmerksam machen, als es allein mit der Stimme möglich wäre. Sie ist auch dann praktisch, wenn man sich Nachts mal vom Lager entfernt um in den Wald zu gehen und sich dann aus Müdigkeit oder Unachtsamkeit verirrt. Wenn ich Signal gebe weiß C Bescheid und gibt seinerseits Signal, damit ich den Weg zurück finde und umgekehrt. Daher ist eine Trillerpfeife immer dabei.

Rechts darüber sieht man etwas blaues Panzertape. Ich habe es um eine alte Plastik Karte gewickelt, so nimmt es wenig Platz ein und Panzertape kann man im Zweifel immer gebrauchen.

Weiter links sieht man noch ein kleines Taschenmesser. Das gute alte Löwenmesser. Zuverlässig, scharf, rostfrei. Zwar ist mein großes Messer auch dabei, aber für kleine Arbeiten ist so ein Taschenmesser nicht verkehrt. Trage ich meinen Survival Gürtel, dann nehme ich es jedoch raus (ebenso den Feuerstahl), da ich am Gürtel neben dem Ka Bar noch ein Mora trage und zwar die Version mit integriertem Feuerstahl. Drei Messer ist definitiv eins zu viel, aber eins für feine Arbeiten und eins für’s Grobe ist für mich das beste Setting.

Unten sieht man noch etwas Paracord. Auch dazu muss ich wohl nichts sagen. Reißfeste Schnur ist ein Muss in einem Survival Paket, finde ich zumindest.

Daneben befindet sich mein Haupt Kompass, der Silva Field. Der kleine Kompass im Feuerstahl wäre mir zu wenig und so präzise er auch sein mag, der Silva ist präziger und besser abzulesen.

Darauf folgt ein kleines Survival Angelset.  Es kostet knapp über 3€ kann einem im Notfall aber wirklich gute Dienste erweisen, daher habe ich es immer dabei. Und sei es, dass man die Sehne gebrauchen kann, oder sich mit den Haken eine Falle baut um in einer tatsächlichen Survival Situation Nahrung beschaffen zu können. Es mag nicht essentiell sein, gerade wenn man nicht in der Nähe eines Gewässers ist, aber ich möchte es nicht missen und in der Regel ist ein kleiner See oder Bach irgendwo in der Umgebung und dann bin ich froh, wenn ich die Option habe mir einen Fisch zu fangen.

Zuletzt sieht man ein paar Watte Stückchen. Diese sind mit Vaseline getränkt und die besten Anzünder die ich kenne. Sie brennen recht lange, recht heiß, sind Wasserresistent, kosten quasi nichts und funktionieren einfach prima. Ein einziger Funkenregen mit dem Feuerstab reicht aus und die Flamme steht. Vorausgesetzt man weiß wie, kann man damit in aller schnelle ein Feuer in Gang bekommen und das ist in einer Survival Situation Gold wert!

Das war es auch schon. Freue mich über Fragen und/oder Anregungen. Ich weiß, dass ich keinen Schutz dabei habe um ein Lager zu bauen, aber dafür ist die Tasche einfach zu klein. Im Survival Gürtel ist etwas enthalten. Generell würde ich mir aber aus den in der Gegend vorhandenen Materialien etwas zum Schutz bauen. Wasser, Feuer, Schnur und Messer waren für mich die wichtigsten Punkte, dazu ein Signalgeber und etwas zur Orientierung.

In diesem Sinne.

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