Winter im Harz

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Es sollte nun also tatsächlich soweit sein, wir bekamen endlich unsere Winter Tour. Die Vorhersage klang viel versprechend, -16 Grad, bis zu 130cm Schnee und reichlich Neuschnee der von oben dazu kommt. Dann noch am Abend einsetzender Sturm aus Osten kommend. Ein Winternachtstraum im Harz also!

Der besondere Part: wir waren aus Ermangelung an anderen Schlafsäcken mit unserem “Allround (…) Sommer Schlafsack” unterwegs. Das bedeutet einen Extremwert von sage und schreibe +3 Grad. Wir waren neugierig, wie weit man es wohl treiben kann und waren am Ende beeindruckt, was er alles kann. Aber auch, wie kalt -16 Grad eigentlich sind. Ein Tarp hat seinen letzten Dienst getan, aber uns unter Garantie die Haut gerettet. Wäre der Wind nicht zumindest etwas abgeblockt worden, wir hätten die Nacht nicht überstanden, sondern hätten abbrechen müssen.

Jetzt weiß ich aber auch, was es heißt zu frieren. Aber gar nicht mal in dem Schlafsack, dort war es überraschend angenehm, sondern beim Laufen. Wenn der kühle Wind einem ins Gesicht bließ und die Füße durch den Schnee mussten, merkte man ganz deutlich, dass man sich in menschenfeindlicher Umgebung befand.

Trotzdem war das die Winter Tour, die wir immer machen wollten, auch wenn es komisch klingt. Wir wollten einfach gerne Mal einen harten Wintertag und eine harte Winternacht erleben und uns selbst auf die Probe stellen. Aber lest selbst 🙂

Hier ist der komplette Reisebericht.

 

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