Harzer Hexenxtieg – 70 Kilomter auf der Jagd nach der Hexe

Ich komme zwar gerade frisch aus Schottland, aber hier ist erstmal der Reisebericht zu der 70 Kilometer non Stop Tour vom März 2012.

Diesmal ging es nicht primär um Spaß und Erholung, sondern darum, den Harzer Hexenstieg non stop zu laufen! Eine sehr intensive Erfahrung!

70 Kilometer auf der Jagd nach der Hexe –

Wir fanden sie begraben unter Schnee und Eis

Es war also mal wieder an der Zeit für eine Tour, auch um die aufsteigende Ungeduld zu besänftigen die durch die ständig näher rückende Abreise nach Schottland aufkam. Wenn man schon nicht sofort in Richtung Highlands aufbrechen konnte, dann wollten wir zumindest noch eine andere Tour machen, die ebenfalls Planung bedurfte und eine ziemliche Herausforderung mit sich brachte.

Das sollte die erste Tour werden, in welcher der Spaß nicht an oberste Stelle stand, ebenso wenig die Erholung oder das Genießen, diese Tour war von vorn herein darauf ausgelegt, eine eisenharte Herausforderung zu sein und das war sie auch. Unser Ziel, den Harzer Hexenstieg non Stop zu laufen. Unser Zeitfenster lag bei 29 Stunden die wir Zeit hatten. Ich hatte von Anderen gelesen, die den Weg in 24 Stunden gelaufen sind, also warum nicht? Da es sich im Gegensatz zu unseren sonstigen Touren nicht um einen Rundkurs handelte, nahmen wir den Zug um nach Osterode zu kommen. Die Fahrt dauerte etwa 5 Stunden und keiner von uns wollte noch länger sitzen müssen, als wir endlich in Osterode angekommen waren. Eine Rückfahrt mit dem Zug finde ich in Ordnung, aber die Hinfahrt ist und bleibt einfach lästig. Man scheint nicht so recht vorwärts zu kommen, außerdem sitzt man die ganze Zeit passiv herum.

Die Blicke der anderen Passagiere hafteten natürlich auf uns, als wären wir eine besondere Spezies in einem Zoo, die sich nur selten zeigt. Natürlich waren wir in unseren Outdoor Klamotten unterwegs und dass ist nicht der übliche Dresscode im Zug, zudem hatte das ein oder andere Kleidungsstück schon so einiges mitgemacht und war nicht mehr in der besten Verfassung. Noch heile, noch tragbar, aber mit deutlichen Gebrauchsspuren. Vor allem meine Hose war auf Wadenhöhe ein klein wenig eingerissen, und auf den Oberschenkeln war die Hose komplett ausgeblichen, zu viel Sonne hatte bei den anderen Touren darauf eingewirkt. So war von dem Oliv nichts mehr übrig und es wurde eher eine Mischung aus hellbraun und dunkelgelb. Nicht unbedingt modisch, aber wir wollten ja auch nicht auf den Laufsteg, sondern in den Wald…….

Weiter geht der Reisebericht im Bereich „Outdoor inklusive Reiseberichte…“ auf dieser Seite, oder einfach hier.

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